6 Berichte dcL Ab» Scham ah über verschied.
kämpfen, und dem Volk von Askalon zu helfen gegen dieFranken, welche vor der Stadt lagen und sie schon mit Bc-lagcrungszeng sehr hart bedrängten; diese waren sehr zahlereich, und schon war die Sache auf das Aeußerste gekommen.Da begab sich Modschircddin, Fürst von Damascus, znNur-eddin mit dem auserlesensten Theile feines Heers, um ihmbeyzustehen im heiligen Kampfe, am ig. des Monats Mo-harrem, und vereinigte sich mit ihm im nördlichen Lande.Nnreddin aber hatte sich bereits mit dem Schwerte der BurgAdslis, einer ungemein festen Burg, bemächtigt, undalle Franken und Armenier, welche darin waren, erschla-gen; auch dae Heer hatte viele Beute und viele Gefangenegemacht. Sie lagerten sich hierauf vor der Stadt Pancasim letzten des Monates Safar, welche von Besatzung ent-blöst und leicht zu erobern war. Von Askalon kamen indeßhäufige dringende Bitten um Hülfe und Deystand. Gottaber hakte beschlossen, daß zwischen ihnen Entzweyung undKampf entstehen sollte. Obwohl sie zehn Tausend Mann zuFuß stark waren, und kein Franke auf ihren Weg kam, undkein Heer sich ihnen näherte, so ließen sic doch davon abund begaben sich nach Alawadsch. Dann aber beschlossen siewieder nach Paneas zurückznkchren und diese Stadt zu er-obern, und auch dieses gaben sic nutthlos auf ohne alleUrsache und Veranlassung und trennten sich von einander.Modschircddin begab sich, ohne an seiner Person noch sei-nem Heere einigen Schaden genommen zu haben, nach Damas-cus, wo er am ir. Rabi alr awwal ankam, Nnreddin aberkehrte nach Emcssa zurück mit seinem Heere.
Bald darauf kam die Nachricht von der Ankunft einerAegyptischen Flotte bcy Askalon, wodurch der Muth derBelagerten wieder aufgcrichret wurde; sie bemächtigten sichauch einer großen Zahl vön fränkischen Schiffen auf dem Meer