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3,2 (1819) Die Kämpfe der Christen wider Nureddin und Saladin bis zum Verluste von Jerusalem im J. 1187
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317
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König Veit.

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Türkische Reiter zur Begleitung, wovon, täglich wechselnd,die eine Hälfte die Vorwache bildete, die andere die Hinter-wache. Die Vorwache hatte besonders in der Nacht durchsteteS Umherrcitcn die Carawane gegen Räuber zu beschir-men. Die Muselmännischen Reiter erfüllten ihren Auftragso wohl, daß den Christen auf ihrer Reise durchaus keinSchaden geschah, und sie bewiesen selbst bcy jeder Gelegen-heit Mitleid und Erbarmen mit den unglücklichen Christen.Wenn einer von ihnen, Mann oder Frau oder Kind, er-mattete von der Reise, so ließen sie ihre Knechte absteigen,und von deren Rossen die Ermüdeten bis zur Herberge tra-gen; und die Kinder der Christen nahmen sie nicht seltenvor sich aus ihre Pferde. Auch die Einwohner des Landesversorgten die Christen in ihren Herbergen reichlich mir Le-bensmitteln

Die Noch der auS Jerusalem auSgewanderten Christenbegann erst, als sie daS Christliche Land betraten. Denndie Pullanen wurden so wenig durch den Anblick des Elendsihrer Mirchristen gerührt, daß sie vielmehr Härte undGrausamkeit wider sic übten. Der Graf von Tripolis ver-schloß den Unglücklichen die Thore seiner Stadt und ließeinen großen Theil derselben des Ihrigen, welches ihnen dieEroßmuth des heidnischen Sultans gelassen hatte, berau-ben, und erst als die Noch derer, welche es nicht vermochthatten, den Weg nach Antiochien fvrtzusetzen, auf dasAeußerste stieg, ließ er sich bewegen , sie in die Stadt anfzu-nchmcn Der Königin Sibylle, welche nach einer

traurigen Unterredung mit ihrem zu NeapoliS noch immergefangen gehaltenen Gemahl, im Begriffe war, zur Fahrtnach dem Abendlande sich einzuschiffen, wurde ihr Schiff

IZ7) Hugo Plggv» S- üi». Leru.rlics. a. a. O.

I. CH».n87-

»SS) Hugo Plag. S, 6o->.