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ZI 4 Geschichte der Kreuzzüge. Blich IV. Kap. V.
Aber ungeachtet aller Schmach, welche den Christen aufdem heiligen Boden von Jerusalem von den siegenden Mu-selmännern widerfuhr, bezeugen cinmüchig die ChristlichenBerichte, daß Saladin mit edler Großmuth sich bemühte,das schwere Ungemach der Besiegten zu lindern, so viel ervermochte. Nicht nur handhabte er die Ordnung mit festerHand und schützte die Christen gegen jede Näuberey undEcwaltthätigkeit habsüchtiger Soldaten sondern er er-leichterte es selbst den Armen sich loszukaufcn, zur Beschä-mung der hartherzigen vermögenden Pullanen, weiche,nachdem sie durch den Vertrag ihres Lebens und Eigcnthumssicher geworden waren, nur daran dachten, so viel des Ihrigendavon zu bringen, als irgend möglich. Zwar wurde ver-ordnet, daß niemand von seinem Vermögen mehr behaltensollte, als hinreichen würde zu seiner eigenen Loskaufungund zur Reise in das Land der Christen; das übrige sollte eran den allgemeinen Kasten abgcben zur Loskaufung der armenChristen. Auch wurden aus jeder Pfarrcy der Stadt zwcyBürger erwählt und beauftragt, die Armen jeder Straßezu verzeichnen und von jedem Vermögenden eine eidlichbekräftigte Angabe seines Vermögens zu fordern, um dar-nach zu ermessen, wie viel er abgcben müßte an den gemei-nen Kasten. Gleichwohl wurde damit wenig gewon-nen Die meisten reichen Bürger und selbst die Ritter
des Tempels und Hospitals, kauften nur sparsam mit ihrem
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