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3,2 (1819) Die Kämpfe der Christen wider Nureddin und Saladin bis zum Verluste von Jerusalem im J. 1187
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306
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ze>6 Geschichte der Krenzzüge. Buch lV. Kap. V.

2-^r. fendienste, keiner aber Neigung hatte, die Wache auf derMauer in der Nacht zu übernehmen. Vergeblich ließen Baslian und der Patriarch durch den Herold fünf Tausend Biszantien auSbieten, wenn fünfzig Knechte während der Nachtdie Ritterschaft unterstützen wollten in der Vertheidigungder von den Heiden durchbrochenenOeffnung derMauer"*).

Am folgenden Tage kehrte in viele der Christlichen Kam-pfer zu Jerusalem zwar nicht Muth zurück; aber Verzweifslung bemächtigte sich ihrer Gemüther, also daß viele Ritter,Bürger und Knechte von Balian und dem Patriarchenforderten, in der folgenden Nacht wider die Heiden geführtzu werden, um im Kampfe als tapfere Männer zu fallen,und nicht den Schimpf der Uebergabe dieser heiligen Stadtan die Heiden zu erleben. Dagegen verlangten andre, daßUnterhandlungen mit Saladin begonnen werden sollten, umdie Stadt, welche doch nicht gerettet werden könnte, mitbilligem Vertrage zu übergeben Der Patriarch so

wohl als die Königin Sibylla und Balian waren den Wünssehen dieser furchtsamen Partey gewogen; und der PatriarchHerakliuS erinnerte die Kampflustigen an das große Unheil,welches durch solchen unnützen Kampf und ihren Tod sie überdie Greise, Weiber und Kinder in der Stadt bringen wür-den, von denen fünfzig auf Einen streitbaren Mann zu rech-nen wären. Worauf Balian den Auftrag erhielt, sich zudem Sultan zu begeben, und die Uebergabe der heiligenEtadt Jerusalem unter der Bedingung des freyen und sichernAbzugs der wehrhaften Christen sowohl als der wehrlosenmit aller fahrenden Habe anzubieten

m) Rart. x. A6g. 570

jaus." Hugo Plag.

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