2y6 Geschichte der Kreuzzüge. Buch IV. Kap. V.
^i-87?' i^and ""2 acht Tage Dann zog der Sultan zurück mitseinem Heer nach Ptolemais, und rief zu sich seinen BruderMalck al adcl und alle andere Scharen, welche das Landdurchstreift hatten
Nachdem die ganze heidnische Macht vereinigt war, er-hob sich Saladin wiederum zur Heerfahrt. Cäsarea inPalästina wurde ohne Schwierigkeit erobert und dietürkischen Scharen bedeckten wie Heuschrecken das ganzeLand von Jerusalem bis zum Meere.
Augun Dann lagerte sich das ganze heidnische Heer vor Aska-lon. Auch diese Stadt, welche die alten Kreuzfahrer alsden Schlüssel des Reiches betrachtet und bewahrt hatten,war nicht hinlänglich mit Bewaffneten versehen. Gleichwohlübergaben die wenigen Ritter, welche dort waren, dieseStadt nicht so schimpflich alsPtolemais war übergeben worden,sondern kämpften fünfzehn Tage lang wider die Heiden nichtohne Ruhm. Als nun Saladin sah, daß die Eroberung dieserStadt mit Gewalt noch größere Anstrengung erforderte, alser bis dahin angewandt hatte: so versuchte er das Mittel devUeberredung. Er ließ den gefangenen König von Jerusalemaus Damascus, wohin er ihn mit den andern gefangenenKreuzrittern aus dem Lager von Hittin gesandt ^), holen,und versprach ihm die Freyheit, auch die Freylassung seinesBruders, des Bischoffs Gottfried von Lidda, wenn er dieUebergabe von Askalon erwirkte. Da berief der König Veit
8ü) Bohaed. <i. a> O.
87) Cbcndaselbsi.
Lü) Raä. Log. x. Z64.
89) Eaufricd Dinifauh ll- L) versi-chert, dag Saladin den gefange-nen König überall in Syrien mitsich hcrumführte, nm durch ihndie Besatzungen der Städte zur Ue>
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OLtencialar nrbibns er popnlam in-citsrcr aä cieüitionem ). Hugo Pla-ge» aber (S. b-c>) und Bernard(c. - 5 g) berichten, dasi Veit zu Da-mascus bewahrt und von dort in daSLager vor Aslglon geführt wordenscy.