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3,2 (1819) Die Kämpfe der Christen wider Nureddin und Saladin bis zum Verluste von Jerusalem im J. 1187
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-94 Geschichte der Kreuzzüge. Buch IV. Kap. V.

Blute der Christen die Kirche der Jlingsrau Maria.Dann zog sie in die Ebne am Berge Tabor, und oerwüstetesowohl dieses Land als die Ebne Dotain. Zn Sebaste oderSamarien erzwangen die Heiden von dem Bischofs durchMarter die Herausgabe der Schätze seiner Kirche, und sand-ten .dann den ehrwürdigen Prälaten in Fesseln nach ProlerMais. Hierauf erfuhr die Stadr Ncapolis die Granei derVerwüstung. Die heilige Stätte des Brunnens, woChristus mit der Samariterin sich unrerredete, und desAckers, welchen der Erzvater Zakob seinem Sohn Josephschenkte, wurden durch die Wuth der Heiden geschändet.Eine andere Schar durchstreifte das Land an der andernSeite des Berges Tabor, bis nach Bethsan und Jericho, unddie Wüste, wo der Heiland vierzig Tags und vierzig Nächtefastete. Auch bestiegen sie selbst den Berg und bemächtig-ten sich der Burg Maledoin, welche den Templern gehörte,und wo niemand ihnen widerstand

Während dieser Verwüstung des Landes durch verschie-dene Scharen ordnete Saladin die Regierung und Vertheidi-gung der wichtigen Stadt Ptolcmais; und erst nachdem er sol-che Anordnungen vollendet hatte, führte er seine Scharen zuweitern Eroberungen nach Phönicien 'D. Der Graf Rai-mund aber, sobald er vernahm, daß Saladin gegen sein Landziehe, begab sich mit dem Sohne des Fürsten von Antiochienund seiner ganzen Ritterschaft zu Meer von Tyrus nachTripolis. Aber er vermochte nicht mehr die Verrheidigungdes Landes zu ordnen; denn bald nach seiner Ankunft da-selbst starb er eines plötzlichen Todes und seine Graf-

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