Druckschrift 
3,2 (1819) Die Kämpfe der Christen wider Nureddin und Saladin bis zum Verluste von Jerusalem im J. 1187
Entstehung
Seite
282
Einzelbild herunterladen
 

,8r Geschichte der Kreuzzüge. Buch lV. Kap. V.Die Nacht war schrecklich. Die Heiden rückten dicht

an das Christliche Lager, versperrten alle Zugänge "),

steckten das Kraul und Gesträuch, welches das Lager derChristen umgab, in Brand, so daß die Hitze des Feuersund ein gewaltiger Rauch die Noch dcr Pullancn nicht wenigvermehrten "). Die Christen aber, von dem quälendstenDurste gepeinigt"), brachten die ganze Nacht gewaffnctzu, mit Bangigkeit und Sehnsucht den Tag erwartend, wel-cher aus dieser angstvollen Lage sie erretten würde. Dochängstigten sie sich vergeblich mit der Furcht vor dem Angriffsder Heiden. Denn diese waren nicht minder ermüdet vonder Hitze des Tages, als die Miliz des Kreuzes«onn- Das Licht des Tages *°) zeigte ihnen aber erst ihre Lage

Lbends

s- 3 ul, m ihrer völligen Schrecklichkett. Denn sie waren von denTürken umringt auf einem von Felsen umschlossenen Boden,wo nirgends ein Ausweg war. Verzweiflungsvoll rückten

Lemvelhöfe tn Europa, welcher Inden Chroniken deö Rogeriud von H°-veden (S. z 6 g) und NadMph de OI-«eio lS. 6 zz) miigeibcitt Ist. RadnlphEoggcshale aber (55z) schieb, von die-sem schlimmen Nach die Schuld nichtauf den Grafen Nainchnd, sondernauf den König selbst.

46) ,,11s se Iierbergierent »1 xre»Asus gne Iss uns xonisnt x>Lrler

wie issir che l ost as tlvrsrtisns gnsIss Srirgisins ns 1 s vvlsseut." 8n-xo Mag.

47)Igitur KUi Leon alronmäe-ffernnt xoxtilnm Oei st inccnsten-

slLä, 6ox. x. 556.

48)Beyde Theile , sagt Bohaed-brachten hie Nacht zu in den

Waffen, -und jeder von Heyden er-wartete in jeder Stunde den Angriffdes Feindes, obgleich beyde die Mü-digkeit so niederhielt, das! sic nichtvermochten sich zu erheben und dieErmattung cS ihnen unmöglich mach-te zu kriechen, viclwenigcr zu ren-nen. " Nach Abulfaradsch (Liiron.871-. S> 4M) gingen die Muselmän-ner auch am andern Tage nur mitZittern und Zagen zur Schlacht, weilsie sahen, das; die Franken entschlos-sen waren nicht zu stiebenl undSaladin brachte seine Krieger nurdurch Drohungen und Zureden indie Schlacht.

4y) ,,lffe ot iiom» ne Veste HniIz nult venst." Hugo l?Iog. x. 60S.

Zo)Oelcii soi kn Someäl et beste8. lvizrriu 1e voillsitt . . . . le sin-gniesine jor üe loignet (loillvt)."Hugo kl. S. Ü07. Sag,