r6z Geschichte der Krenzzüge. Buch IV. Kap. V.
ru'ten sich- In der Frühe des andern Tages, eines Freitags,'M<w. Festes von St. Jakob und Philipp, ritt diese Ritte»schüft nach Nazareth, wo vierzig königliche Ritter'H, wel-chen die Bewahrung dieser Stadt übertragen war, sich ih-neu anschlossen. Diese hatten mit Unwillen von den Zinnenihrer Mauern schon gesehen, wie die Heiden in den Thä-lern des benachbarten Gebirges hcrumstrciftcn und nachDeute forschten. Darum kam ihnen die Aufforderung derbcyden Großmeister als tapfere Nazarener des Kampfes wi-der die Heiden sich zu untcrwindcn, sehr gelegen 'H. Alsosammelten sich nach und nach etwa hundert und vierzig Rit-ter und fünfhundert Fußknechtc, welche kühn und vermessenes wagten, den Kampf mit den vielzahlreichern Heiden zusuchen. Sie waren von Nazareth etwa sieben Rasten gegenden Jordan hin gezogen, als sic am Flusse Kischvn die Hei-den antrafen, welche schon im Begriff waren, dem Ver-trage mit dem Grafen Raimund gemäß, mit ihrer Beute zu-rück zu kehren. Denn sie waren in der Frühe des Morgensin der Ebne Gur, da wo der Jordan in den Sec von Tibc-rias fließt, über den Fluß gegangen, worauf ein Theil dasLand bis Scphoriah durchzog, und dort im Hinterhalte sichlagerte, die andern aber ihren Weg gegen Cana und Naza-
rsl." 1). 598. Diese
Burg war also beiden Orden ge-meinschaftlich.
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collect, »nixl. V.) x. §43,