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3,2 (1819) Die Kämpfe der Christen wider Nureddin und Saladin bis zum Verluste von Jerusalem im J. 1187
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257
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Krönung des Königs Veit. 357

Alfs war niemand mehr dem Könige Veit entgegen 2'^r.mit offenem Widerspruche, als der Graf Raimund von Tri»polis, welcher seine Hoffnung, selbst die Krone davon zutragen, auf eine eben so unerwartete als schmähliche Weisegetauscht sah ''). Darum glaubte Veit gegen ihn nichtlanger der Zurückhaltung zu bedürfen; auf den Rath desGroßmeisters der Templer berief er seine Lehenmanncr nachNazareth, in der Absicht den Grafen Raimund in Tiberiaszu belagern und mit offener Gewalt zum Gehorsam zu zwin-gen. Der König Veit dachte nicht daran, daß es demGrafen, welcher schon in der Versammlung der Pilgerfür-sten zu Ncapvlis das ruchlose Wort von einem Bündnissemit den Heiden wider seine Christlichen Kampfgenossen aus-gesprochen hatte, wenig kosten würde, dieses Wort in Er-füllung zu setzen. Raimund, sobald er sich bedroht sah,suchte wirklich ohne Scheu den Veystand des furchtbarenSaladin gegen den König Veit und dessen Christliche Rit-terschaft; und Saladin schickte ohne Verzug eine ScharTürkischer Reiter, welche der Graf willig in Tiberias auf-nahm. Auch ließ der Sultan noch mehre seiner Truppenbcy Valenia, fünf Rasten von Tiberias, sich lagern, de-nen er gebot, dem Grafen zu Tripolis im Falle der Nochbcyzustehen wider seine Feinde. Das Aergerniß eines sol-chen ruchlosen Kampfes zwischen den Christen wandte nochBalian von Jbclim ab, welcher zu dem Könige sich begab,

ri) Das; Naimund selbst nach demTkrone strebte, ist wohl aus allenVerhältnissen klar genugl auch sagtJakob ViM) (klisr. NiervLoI. S. nr?)es ausdrücklich.Inniore eti-rnr 1're§eLaläovino ät.'kriirebo pr'Lekarnz Sui-äo, proenrLnte rrxore kira»Ä yuürn reKunn» jure daereclilLrio

ril. Band. 2 .

xorlincdLt, snklirrrsnis est rn re-sseni, non re^uisno assenzu 6oini-ris 'k'riirolirani, c^ri rorins re§niliroerrraror rnna eist. I7näe vrcläoinäixnLlns 05b, x r-L «« e r ri ni o rr inix-se a>L Ltlsxir^'

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