Krönung des Königs Veit.
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Tempels und dem Fürsten Rainald geführt, zur Kirche des J^CSr.heiligen Grabes, wo der Patriarch schon ihrer wartete undvon dem Großmeister den in seiner Verwahrung befindlichenSchlüssel des Schatzes forderte, welchen er sogleich willigdarreichte. Hierauf wurde zu dem Großmeister des Hospi-tals, welcher sich nicht eingefunden, gesandt, und auch vonihm die Ueberankwortung seines Schlüssels begehrt. Alsdieser sich weigerte, dieses Ansinnen zu erfüllen, so langedie Gräfin Sibylle nicht von den Baronen des Reichs alsrechtmäßige Erbin der Krone öffentlich anerkannt wäre; sobegaben sich der Patriarch und der Großmeister des Tempelsin eigner Person in das Hospital des heil. Johannes, undfanden erst nach vielem Suchen den Großmeister, welchersich verborgen hatte. Dann bestürmten sic ihn so heftig mitVorstellungen und Bitten, daß er endlich im Unwillen, undweil er seinen Rittern nicht traute, den Schlüssel in dieMitte des Hauses warf. Sie hoben ihn fröhlich auf, eiltenzurück nach der Kirche des heil. Grabes, und holten die Kro-nen hervor aus dem Schatze. Hierauf trat der Patriarchan den Altar, legre die Eine der beyden Kronen auf densel-ben und krönte mit der andern die Gräfin. Dann nahm erauch die erstere Krone wieder und überreichte sie der Gräfinmit den Worten: Ihr seyd eine Frau und bedürfet einesMannes, welcher euer Reich regiere. Nehmer diese Kroneund setzet sie auf wessen Haupt ihr wollt. Worauf Sibylleihren Gemahl Veit zu sich rief, und dieser empfing knieenddie Krone aus ihren Händen ^).
h) Also Bernhard unk Hugo Pla-gon. RogeriuS von Hoveden dagegenherichtel, aber nach dem Zusammen-hänge der Begebenheiten zu uriheilenweniger richtig, auf folgende Weise?
Der Patriarch Heraklius,so wie dieHo-spitaliter undTempelberrn wären eben-falls dem Grafen Weit nicht gewogengewesen, sonder» würden lieber demGrafen Raimund, oder irgend einem