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3,2 (1819) Die Kämpfe der Christen wider Nureddin und Saladin bis zum Verluste von Jerusalem im J. 1187
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,14 Geschichte der Kreuzzüge. Buch IV. Kap. III.

I. hr. scy schon in der Gewalt des furchtbaren Sultan, so war^ doch auch zu ihnen die Kunde gedrungen von der vergeblichenBelagerung von Mosul und den Rüstungen des SchahArmen und andrer heidnischer FürstenWeil aberdie mißlungenen Unternehmungen gegen Damaskus undArabien sie von neuem erinnerten, wie wenig sie im Standewaren, dem furchtbarsten ihrer Feinde zu schaden, selbstwenn er sein Land ihnen preis zu geben schien: so bemächtigtensich ihrer Gcmüther die bangsten Ahndungen.

Die Prälaten und Barone des Reichs versammelten

rag zu

2^lsa- sich daher nicht ohne Mißmuth im Februar zu dem Reichs-2^'' tage zu Jerusalem, welchen der König Balduin ausgeschriebenhatte, um über die Nothdurft des Reiches zu rathschlagen.Denn wie war dem gesunkenen Reiche zu helfen? Ausdem Abendlands war bcy der damaligen Stimmung überdie Pilgerfahrten nach Jerusalem keine, oder doch nur späteHülfe zu erwarten; und der König und alle Fürsten in Sy-rien waren in solche Armuth versunken, daß sie nicht einmalvermochten, die geringe Zahl von Rittern, weiche sie da-mals unterhielten, zu besolden. Wie war cs nun möglicheine Macht aufzustclle», welche hinreichend gewesen wäre, dasChristliche Reich gegen Saladin zu beschirmen ? Nach vielenBeratungen wurde endlich beschlossen, eine allgemeineBermögenstencr im ganzen Reiche Jerusalem auszuschreiben,

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