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3,2 (1819) Die Kämpfe der Christen wider Nureddin und Saladin bis zum Verluste von Jerusalem im J. 1187
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214 Geschichte der Kreuzzüge. Buch IV. Kap. III.

I Ehr.

HL2.

Sala-diu'' Er-oderun-g^n in^ urienu Me-sepora-nuen.

Oktbr.

rigi.

führte seine Horden eiligst zurück nach Damascus. Hieraufkehrte auch die Flotte drr Christen bey Berykus zurück inihre Häfen, und die Christliche Ritterschaft bezog wieder ihrLager bei) der Quelle von Sephoris.

Den Christen kam cs überhaupt nicht wenig zu Stattten, daß Saladin damals des Krieges gegen sie nur so vielsich annahm, als ihm norbwendig schien, um das Empor-kommen ihrer Herrschaft in Syrien zu hindern. Denn ihmwar es damals wichtiger, sich der Fürstcnrhümcr des Soh-nes und der Verwandten Nurcddins am Euphrat »nd Oronteszu bcmämrigen, und durch diese Erwerbung seine Macht sosehr zu starken, daß die Vertreibung der Christen aus Sy-rien ihm hernach ein leichtes wäre Zu dieser Erwer-

bung bot der plötzliche Tod des neunzehnjährigen ArhabekenMalet as-Saleh zu Aleppo, eines frommen, tapfern undhoch geachteten Jünglings die günstigste Gelegen-

heit dar.

Der Bruch des Waffenstillstandes durch den FürstenRainald, gerade um die Zeit, da Malek as-Saleh gestor-ben war, konnte dem Sultan auch deswegen nicht andersals erwünscht scyn, weil er bey den Muselmännern ihm zutrefflicher Rechtfertigung diente für die Eroberung musel-männischer Fürstenthümcr. Denn mit allem Scheine derWahrheit konnte Saladin behaupten, daß cs nothwcndigsey, schwachen und unkriegerischen Fürsten diese Fürstculhü-

riö)AIS er »ach der AufhebungLcr Belagerung von BerytnS ver-nommen- Yak die von Mosui Ge,sandle an die Franken geschickt, NMsie auf,»reizen zum Kriege gegen disMuselmänner: so beschlvsi er gegenMosul zu ziehen / um für die Zu-tuns! in Eiiuracht die Muselmänni-schen Scheren zu vereinigen gegen

den Feind EvlteS. " Laim-nIcki»S. Sy.

ii?) Er ivar so gewissenhaft in derErfüllung der Pflichten der Religion,das: er, wie Abulseda (S. 44) versi-chert, in seiner Krankheit durchaus sich»'eigene, Lgei» zu geniesien, welchendie Acrzle ihm alS Heilmiuel an-riclhcn.