König Balduin IV.
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frcyt. Zwar hatte Saladin die Berennung mit Heftigkeitbetriebene unzählige Bogenschützen, womit er die Stadtumstellt, Tressenweise mir einander abwechselnd'"), bat-ten ohne Unterlaß die auf den Mauern streitenden Christenmit Pfeilen beschossen, und zu gleicher Zeit geschickte Gräberdie Bollwerke und Mauern untergraben; aber weil esihm an großem Belagerungszcug mangelte, so vermochte erden Widerstand der Bürger, welche, von dem Bischofs unddem Burgvogt ermuntert, mit großer Tapferkeit stritten,nicht zu überwältigen; ungeachtet er selbst sich der größtenGefahr aucssetzke, um die Arbeiten der Belagerung zu för-dern und die kämpfenden Muselmänner zu ermahnen.Schon führte auf seine kräftige Ermunterung einer seinertapfersten Kriegeoberstenseine Schar an dieMauer, umdie Sturmleitern anzulegen, als der Sultan selbst, welcherauf einem Hügel stand, von einem Pfeil am Auge verwundetwurde; worauf die Bestürmung unterblieb. Als nun fastum dieselbe Zeit Saladin aus den Briefen und den erzwun-genen Geständnissen eines aufgefangenen königlichen Boten -vernahm, daß in drey Tagen die Christliche Flotte und Rit-terschaft ankommen würde so beschloß er die Belage-rung aufzuhebcn. Seine Flotte segelte in der dritten Nachtseit dem Anfänge der Berennung heimlich ab, und derSultan selbst nach der Verwüstung mehrerer Dörfer in derEbne, und der Zerstörung der Weinberge und Gärten,
ver.il." Ist Mist.
i>4) „YMstam stc xriiicwidirs e>!i»Mivoliiiu. nomine." lä. idiä.
Il5) Was Wilhelm von TvruS (a.> 1 . O.) nur zweifelhaft anc-drückt,
daß Salakin -irr Aufhebung der Be-lagerung van BerymS, am drittenTage fei: ihrem Anfänge, bewogenworden sey durch die- Nachricht vonderAnuälwrung der Cbristliche» Flotteund Ritterschaft, wird von Bvbaeddin(S. 4») vollkommen bestätigt.