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3,2 (1819) Die Kämpfe der Christen wider Nureddin und Saladin bis zum Verluste von Jerusalem im J. 1187
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König Bald »in IV.

L(i)

derten wegen ihrer Irrlehre von vcr Einheit des Willens 3in Christo sich getrennt von der allgemeinen Kirche gehalten,meldeten plötzlich dem Patriarchen Aimcrich von Antiochienden Wunsch, in den Schoß der Kirche zurückzukrhren. MitRecht achteten die Kreuzritter diesen Zuwachs wichtiger alsdie Eroberung einer Burg. Denn in dieser Sekte, welchedamals mehr als vierzig Tausend Glieder zählte, warenviele tapfere und kricgskundige Männer, welche hernach denChristen manchen nützlichen Dienst leisteten

So wenig nun die Christen während des Stillstandes 3^-'auf Rüstungen für den künftigen Kampf wider die Heidengedacht hatten: so brachen sie gleichwohl zuerst den Still-stand mit großem Leichtsinn. Der Fürst Rainald, damalsköniglicher Statthalter im Lande jenseit des Jordans, oderSyria Sobal, welcher nichts liebte, als Gefahren undKampf, fiel, ohne den Stillstand zu kündigen, in Arabienein und verwüstete das Land, um dessen Herrschaft da-mals, nach dem Tode des Statthalters Thuranschah, desBruders von Saladin, zwey Emire stritten. Fcrochschahaber, der Statthalter von Damascus, kam den plündern-den Kreuzrittern in den Rücken, bey der Veste Krak sichlagernd, worauf Rainald eiligst zurückkehrte Für die-

92) ^VUK. 1 >r. XXII. 8.

111 . p. 44 Dernartl. 1 k e -

Wilhelm von Tyrus erwähnt diesesEinbruchs in Arabien nur gelegenelich, als er den Anfang der Feind-seligkeiten von Seiten Saladinü be-richtet (XXII. 14) r ,,!ä anrem «0maxiure äiced»anrr x»roxo«uisse in-

cixe Kainaläo, <zni ei xiaeeiar re-xioni, eo ynoä Grades «zuos仫»

infra remx>ns foeäeris contra 1e§emIiLLiornm cexisse äicerernr et rex»e.rilOä reääore nexa-reral. " DerSchatzmeister Vernarb erzählt nochaußerdem, der König Balduin habestch viele Mühe gegeben, den FürstenRainald zur Auslieferung des geraub-ten GureS und der Gefangenen zubewegen; der Fürst Rainald aberhabe den König mit Trotz zur Ruheverwiesen (<^na«i comminanäo in-nnit snxer kis L »ervanäunr

»ilentinm).