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3,2 (1819) Die Kämpfe der Christen wider Nureddin und Saladin bis zum Verluste von Jerusalem im J. 1187
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LO4 Geschichte der Kreujjügr. Buch IV. Kap. III.

d, Tkr, niederließen, um beyden Parteyen gleich nahe zu scyn.Aber alles ihr Bemühen war vergeblich. Nachdem sie denFürsten sowohl als den Patriarchen einzeln zu besänftigensich bemüht hatten, bewirkten sie eine Zusammenkunft beyderzu Antiochien, wo nichts auSgemacht wurde, als daß derPatriarch versprach, daS Jnterdict von dem Lande zu neh-men, wenn Boemund von der Verfolgung der Kirche ab,ließe, und den Stiftern und Klöstern, so wie den Pfaffendas geraubte Gut zurückgabe, so wie auch den Fürsten selbstvon dem Banne zu lösen, sobald er das Kebsweib von sichstieße. Nachdem sic diesen Vergleich gestiftet, zogen dieGesandten wieder heim. Damit aber war wenig ausge-richtet. Denn der Fürst bcharrte in seiner Ruchlosigkeit ")und trieb selbst seine treuesten Räthe und Freunde von sei-nem Hofe und aus seinem Lande, blos deswegen, weil siesein Benehmen gegen die Kirche nicht billigten Es begabensich also der Connetable des Fürstenthums und mehrere andreder vornehmsten Antiochischen Ritter zum Fürsten Rupinvon Armenien, welcher mit Freuden sie in seine Dienstenahm.

Verein!- Die Sorgen und Bekümmernisse über alle diese Erschei-

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^mtt'nungcn, welche den baldigen Fall des Reiches der Christen

nüsmen in Syrien ahnden ließen, wurden nur wenig erleichtertdurch ein glückliches Ercigniß, welches zu anderer Zeit dieChristen würde mir großer Freude erfüllt haben. DieMarvniten auf dem Libanon, in de» Bisrhümern Biblus,Dotewu und Tripolis, welche seit länger als fünf Jahrhum

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