König Balduin IV.
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vermochte zurückzuweichen, noch zum Widerstande sich zuI.^br,ordnen. Der Connelable Honfroy erhielt eine tövtlicheWunde, als er sich bemühte, den kranken König gegen dieandrangenden Feinde zu schirmen, und wurde nur mitMühe von seinen Heergescllen der Gewalt der Heiden ent»rissen; die tapfern Ritter Abraham von Nazareth und Gott-schalk von Turolte fielen gleichfalls in diesem der RitterschaftChristi unwürdigem Kampfe, und den König rettete nur dietreue und unverdrossene Vertheidigung seiner Ritter. VollKummer und Verdruß kehrte die Christliche Ritterschaft inihr Lager zurück; der Connetable Honfroy aber starb zehnTage hernach an seinen Wunden in dem neu erbautenSchlosse und ward in seiner Burg Toron in der Kirche Unse-rer lieben Frauen mit großer Pracht beygesetzt ").
Auf dieses Unglück folgte bald ein noch größeres. Sa-ladin kam schon in diesem Zahrc mit einem zahlreichen Heereaus Aegypten nach Syrien, ungeachtet der im vorigen Jahreerlittenen schweren Niederlage. Wiewohl dieses Mal seineAbsicht mehr war dem Fürsten Kilidsch Arslan von Klcin-asien gegen die Armenier beyzustchn, denn wider die Kreuz-fahrer zu streiten ^): so nahm er gleichwohl die Gelegenheitwahr, auf dem Durchzuge das Land der Christen möglichstzu beschädigen; er verwüstete nicht nur die Felder, vornehm-lich um Sidon, sondern machte selbst einen Versuch gegendas neu erbaute Schloß am Jordan, dessen Beschirmungden Tempelherrn übertragen war. Als der König Balduindieses vernahm, zog er unverzüglich mit der Ritterschaftdes Reichs über Liberias und Saphed nach Toron, wo im
S4) XXI. -7. damaligen Kampfes seines Helden
ös) Bvhaeddin (S. 47) erwähnt Wider die Chrificn ohne in das Eiindaher auch nur ganz bepiaufig des zelnc einzugehcn.