Druckschrift 
3,2 (1819) Die Kämpfe der Christen wider Nureddin und Saladin bis zum Verluste von Jerusalem im J. 1187
Entstehung
Seite
182
Einzelbild herunterladen
 

»8r Geschichte der Kreuzzüge. Buch lV. Kap. III.

Wiewohl der König Balduin die Flanderische Ritter-schuft hundert Rittern und zwey Tausend Fußknechtenverstärkte, der Großmeister des Hospitals und viele Rittervon beyden geistlichen Ritterorden und die Ritterschaft vonTripolis sich ihr anschlossen; so war gleichwohl die Ver-wüstung des flachen Landes zwischen Haina und Emcssaalles, was sie vollbrachten. Die Eroberung keines festenOrtes würde bewirkt, nicht einmal versucht; denn alleWesten schienen mit Mannschaft und jeglichem Vorrath vonSaiadin wohl versehen zu scyn, und aus der Stadt Hama,in welche sie durch Ucbccrumpelung eindrangcn, wurden sievon den Heiden wieder vertrieben, bevor sie darin festenFuß gewinnen konnten ^). Hernach kam zu ihnen derVerabredung gemäß auch der Fürst Doemund, und dieserberedete sie leicht, mit ihm gen Antiochien zu ziehen und eineheidnische Veste an der dortigen Granzezu belagern, weil dort,in dem Fürstenthume des unmündigen Sohns von Nured-Lin, weniger Widerstand zu erwarten war, als in dem ReicheSaladins. Sie umlagerten also die Burg Harem, zwölfRasten von Antiochien sicherten ihr Lager durch trefflicheWälle gegen die Regenfluthen des cinbrechenden Wintersund berenuten die Burg von Zeit zu Zeit. Aber in allemihrem Thun war kein Ernst und keine Begeisterung, nnddarum kein Vertrauen und keine Zuversicht. Die Fürstenwaren mehr in Antiochien als im Lager und genossen die

4-) -cvim. a^r. xxi. i. Der Ue-Herrurnpelung von Hamcr erwähntdlvs Abulfeda (r. iv. S. 32), auSwelchem wahrscheinlich auch Renan-Hot geschöpft hat (List. xrrr.

?ruär. S. 543.)

4z) Lst prseäictus locus in terri»rario ekLlciäevGi, oivitss

äie vnl^o .4.rt-isjL. . . .

Disrst auterrr. nteriue locus »Ir ^.11»

a. a. O. Eben soAbulfeda (I'al). 3 )'r.. Ivöirlcr x>.ii7):Von Antiochien ist Haremeine Tagereise entfernt."