»7r Geschichte der Kreuzzüge. Buch IV. Kap. III.
I. 87 ,r.1177.
Sohn des alten Jcrusalemfahrers Dietrich, des KönigsOheim, einen der mächtigsten Fürsten des Abendlandes,welcher, seit langer Zeit mit Sehnsucht erwartet, im Au,gustmonat desselben Jahres, wenige Wochen nach demLode des Markgrafen Wilhelm Longaspata, zu Ptolemaiseintraf.
Die Erwartung von des Grafen von Flandern Hülfeund Bcystand war nicht gering im gelobten Lande. Aller,dings war der Graf Philipp als ein harter Mann bekannt;aber auch seine Tapferkeit und Thätigkeit war berühmt ^);und es war von ihm um desto mehr zu erwarten, daß erredlich für das heilige Grab streiten würde, als er vor demAntritte seiner Pilgerfahrt so vielen Eifer für das heiligeLand bewiesen, daß der König Heinrich von England sogareinige Zeit in dem Wahne stand, als ob der Graf nach derKrone des Reichs Jerusalem trachtete ^ ). Auch hattePhilivpmanche Sünde abzubüßcn durch den Kampf wider die Heiden.Er hatte, wie es hieß, schon ein Jahr zuvor das Kreuzgenommen, um sein Gewissen zu beruhigen wegen der grau,samen Verwüstungen, welche er und seine Scharen in denLändern des Königs von England gestiftet, als er mit dem
Gemahlin Elisabeth zugefallen', seitderen Bruder, Graf Rudolph, voneinem unheilbaren Aussatz war be-fallen worden. Dgl. auch die 6c-»reLlog. l'.omuiiiri Islruär. im Reciieil«ies iiikior. I» IfrLlioe XIII-S. 4 ch.
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Die Flandrischen Geschichtschreibernennen ihn deswegen den Großenoder Glorreichen. S- LIrrou;-Lo v-»rVlaenäcrew Soor dl. l >. cir I'. II.(Urriggo lol.) 1. I. S. 22y.
A2) S. Lencäieti I-olioI>nrx.vitL Iloinr. II (in lleo. <ics lür-lor.eis I» Ilrsuce 7 '. XIV) S- 164. OerKönig Heinrich sandte in dieser Be-sorgnis; im 2 . n 75 zwei, Bischöffenach Flandern, um den Grafen Phi-lipp zum Aufschub seiner Pilgerfahrtbis zu Oücru 1176 zu bewegen.,,l6ev fccir," sagt der Abt Bens-