Druckschrift 
3,2 (1819) Die Kämpfe der Christen wider Nureddin und Saladin bis zum Verluste von Jerusalem im J. 1187
Entstehung
Seite
151
Einzelbild herunterladen
 

König Balduin III.

welche am Wege nach Aegypten lagen, den Christen noch 2-^shr.zu erhalten, weil, so lange sie in deren Gewalt waren,sie auch ihm als E chutzwchr gegen Nureddin dienten. Nachwenigen Monaten aber kam er mir einem noch viel zahl-reichem Heere und erneuerte die Verwüstung desselben Lan- Nm.'"Des; und der König und die Ritterschaft des Reichs Versmochte nicht ihm zu wehren- Sic lagerte sich auf der An-höhe eines Berges, welche, wegen eines reichhaltigenBrunnens zum Lagerplatze rrefflrch geeignet, dem Landejenseit des Jordans nahe war, um der Gelegenheit zu einerverdienstlichen Waffcnthat zu warten Diese Gelegen-

heit erschien aber nicht, und die Heiden brachten ihre Beuteungestört nach Aegypten

Nicht lange hernach erfüllte eine schreckliche Frcvclthatder Templer alle Bewohner des gelobten Landes mit Un-willen. Der damalige Alte vom Berge, oder Fürst derAssassinen auf dem Berge Libanon, von welchem bas Ge-rücht schon langst verkündigt hatte, daß er dem ChristlichenGlauben zugethan war, und in den heiligen Evangelienund den Apostolischen Schriften fleißig las '"), und auchsein Volk allmählig von den Irrlehren des falschen Propheten

trennt die Belagerung von Petradurch Nureddin und den erzähltenEinbruch SaladinS durchaus als voneinander ganz unabhängige und ummehrere Monate entfernte Begeben-heiten.

iüs) Dort war ein Dorf (vioulnOmir Namen Carniel, einst der Wohn-ort deS thörichien Nabal. Diese Höhewurde von dem Lande jenseit desJordan nur durch das Thal des

tobten Meers getrennt; und diesesThal nennt Wilhelm von Tvrus vatti»iUnstris. XX. zo.

r6z) Nur von Wilhelm von Tyrus(a. a. O.) und von keinem morgen«ländischen Schriftsteller finden wirdieses ZugS besonders erwähnt.

ifiä)6oe>'il Itrbere xcncs -e L-

VLiigelioimiu Iil>rv5 et oocheem ,X-xostoticum." >ViIK. l'vr. XX. zi.