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3,2 (1819) Die Kämpfe der Christen wider Nureddin und Saladin bis zum Verluste von Jerusalem im J. 1187
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König Amalrtch.

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in der Mittagsruhe von einem Geistlichen seines Gefolgesjämmerlich ermordet worden. Es blieb ungewiß, ob derMörder im Rückfall in eine Krankheit, wovon er nicht langezuvor genesen, also in krankhafterRaserey, diese gransenvolleThat geübt, oder aus Rache wegen Beleidigungen, womitihn und andere des Gefolges ein Kämmerer des Vischoffsungestraft gekränkt hatte; denn der Mörder starb wenigeZage hernach unter den Ausdrücken der heftigsten Reue

Zu eben dieser Zeit änderten sich in Cilicien durch denTod des Fürsten Toros die Verhältnisse sehr zum Nachtbeilder syrischen Christen. Denn dessen Bruder Malichwelcher bisher vom Raube gelebt, scheute sich nicht, mitHülfe einer von Nureddin ihm gesandten Türkischen Scbar,seinen Neffen Thomas, den Sohn eines lateinischen Herrn,zu verdrängen, als dieser, zwar freywillig von den Cilicicrn alsFürst angenommen, durch sein Benehmen kcincswegcs das inihn gesetzte Vertrauen rechtfertigte. Sobald Malich sich indem Besitze des Fürstcnthums sah, brach er alle nachbarlicheVerhältnisse mit den Lateinern ab und zog sogar, obwohl

1Z7) IS. idiS.

IL8) Wilhelm von Tvrus nennt IhnXX. 27. iVIilo und im folgenden Ta-xi,el, wo er seine Händel mit demKönige Amalrich lind dem Fürstenvon Antiochien erzählt: IVIilier. Inden liruaxe» S'Ouiiemcr c. z wirder richtiger MeliU genannt, und indcS Abulfaradsch syrischer Chronik(S. 3S2. 3ö3) kommt er unter demNamen iVIaticir vor. Hier wird vondem Zuge des Königs Amalrich wi-der ihn beym Jahre der Griechenrggr (Ehr. 1170) folgende kurze Nach-richt gegeben:AlS der König von

Jerusalem die Gewoliihätigkeiten ver-nahm, welche Malich, Fürst vonCilicien, wider die Christen übte,ergrimmte ec und karü wider ihnund belagerte ihn in einer Burg.AlS Malich ans das Aeuflcrste ge.bracht war, bewies er Reue undschwur dem Könige Unter,bänigkeirund Aushebung seiner Verbindungmit den Türken'. worauf der Königihm Frieden gab und abzog." Dieausführlichere und sorgfältigere Er-zählung des Wilhelm von TyrnS,welcher wir gefolgt sind, verdientmehr Glauben.

I. Cbr.1172.