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3,2 (1819) Die Kämpfe der Christen wider Nureddin und Saladin bis zum Verluste von Jerusalem im J. 1187
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r;8 Geschichte der Kreuzzüge. Buch IV. Kap. II.

s an dem Bache, welcher durch dieses Land in das Meer

so Dec, fließt aber in der Frühe des andern Tages standenseine Scharen vor Gaza. Diese erst von Balduin demdritten wieder gebaute Stadt war zwar durch eine wohlbefestigte Burg geschützt, ihre Mauern aber waren schwachund unhaltbar. Darum wollten die Einwohner, des Kriegesganz unkundige Ackerleute, die Stadt verlassen, und sichselbst mit allen ihren Weibern und Kindern und aller derweglichen Habe in die Burg flüchten. Der ungestüme undleichtfertige Ritter Milo von Planet aber, welcher als derHauptanstifter alles auf der letzten Aegyptischen Heerfahrtüber die Christen gekommenen Unheils betrachtet wurde,war auch in Gaza den Christen verderblich. Denn ohne dieMittel zur Verthcidigung der Stadt zu besitzen, zwang ermit Gewalt die armen Einwohner in der Stadt zu bleiben.Auch vermochte er fünf und sechzig Männer aus Macomeria,einem Weiler bey Jerusalem, welche dem Könige nachzogenund in Gaza übernachtet hatten, die Verthcidigung einesThors zu übernehmen. Bald aber drangen die Heiden indie von andern Seiten weniger vertheidigte Stadt ein,erwürgten jene fünf und sechzig tapfere Streiter, und rich-teten ein schreckliches Blutbad an unter den Einwohnern,welchen auch nach dem Eindringen der Heiden in die Stadtdie Flucht in die Burg unbarmherzig gewehrt wurde. Dannverließ Saladin wieder die verödete Stadt und wandte sichgegen Darum, wo er sein Heer in zwey Theile sonderre,wovon der eine längs dem Meere, der andere landeinwärtsnach Aegypten zurückkehrte. Worauf auch der Kömg Amalkrich, nachdem er die Ausbesserung der durch die Berennungbeschädigten Veste Darum ungeordnet, seine Scharen zurück-führte in das Reich.

izL)Vorreos. XX. so.