r:r Geschichte der Krenzzügc. Buch IV. Kap. II.
2. Cbr, Den Türken konnte cs so wenig unbekannt seyn, als den
Ilüg.
Christen, daß von dem Besitze von Aegypten auch die Herr-schaft in Syrien abbieng.
Um den Vorwand, die Macht des Aegyptischcn Cha-lifcn zu stürzen, waren Schirkuh und sein Neffe Saladinnicht lange verlegen. Zwar wurden sie, als sie bey Kahiraankamen, mir allen Ehren empfangen, und ihre Truppen"üy.' bestens versorgr und reichlich beschenkt; Schirkuh selbst er-hielt von dem Chaliftn Aded, da er ihn begrüßte, nichtnur ein kostbares Ehrenkleid, sondern auch andere herrlicheGeschenke '°°). Der Sultan Schavcr erschien, umgebenvon seinem Hofstaate und seiner Leibwache und mit blasen-den Trompetern, täglich in dem Türkischen Lager und pflogUnterhandlungen mir dem Emir Schirknh '°*). Aber baldwurde die Anschuldigung laut, der Sultan wolle nicht nurden Verbindlichkeiten sich entziehn, welche er gegen Nuced-din übernommen, und den Emir Schirkuh durch schlaueUnterhandlungen Hinhalten, bis sich die Gelegenheit darrLicte, seiner los zu werden, wie zuvor des Königs vonJerusalem; sondern er sey sogar mit dem boshaften Planumgegangcn, alle Emire des Türkischen Heers bey einemGastgebvtc ermorden zu lassen, welchen ihm sein Sohn Kamelnur mit Mühe ausgeredcr
Die kurdischen Emire untersuchten nicht lange denGrund dieser Anschuldigungen; Saladin und der EmirAzcddin Dschordik übernahmen die Bestrafung des Sulu
102) Nbmfcda 1 - 0. S. 608. Schic-ku!, erschien zum ersten Mn! cor dcmLchnlifen nm g Nni'i ac-achnr Lvg —q 2m>.
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V'NIr. I'z'r. XX. II. ,/Schnvcr knmvon Zeir zu Zcii zu Asndeddin (Schir-ku!>), noch der Weise der Wezirc vouSiegypren in grostem Zuge mir Pnu-ken, Lrvmxercn und rjustnen." Bo-haeddin S. ? 4 -101-) Adulfeda S. üro.