König Amalrich.
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Ohne Verzug zog nun auch der kurdische Emir an d-m Nilherab und lagerte sich den Christen gegenüber, doch ineiniger Entfernung vom Strome. Die Christlichen Rinerwaren fest entschlossen, am andern Morgen auch im An-gesichte der Heiden den Uebergang über den Fluß zu erzwin-gen und den Kampf mit ihnen zu bestehen. Aber Schirkuhbrach in der Nacht wieder auf und zog zurück am Stromeaufwärts, den Weg nach Oberägypten nehmend. Woraufdie Christen, genölhigt, dem Türkischen Heere zu folgen,Nicht säumten, über den Fluß zu setzen.
Diese rasche Verfolgung des Schirkuh gewann indeßden Christlichen Rittern so sehr das Vertrauen des SultansSchauer, daß nicht nur der Heerabthcilung, welche unterHugo von Jbelim bey Kahira zurückgeblieben war, dieBewachung der Thürme und Mauern der Hauptstadt vonAegypten anvertraut, sondern selbst den einzelnen fränkischenRittern der freye Eintritt in das Schloß des Chalifen gestatttet wurde ").
Der König Amalrich setzte indeß rasch die Verfolgungdes Türkischen Heeres fort, da die gegen Süden immermehr sich beengende Breite des Landes über den Weg, wel-chen die Feinde genommen, keinen Zweifel gestattete ").Um dem Heere des Schirkuh die Rückkehr über den Fluß zuwehren, ließ er den Ritter Gerhard von Pugi und denjweyten Sohn des Sultans Schaber mit einer stattlichen
A 7 ) ,,'rnua revelara sunt nostrisin» Sanvt» s»notornin a socnlis sl>-«conäiia; et stnxenäa xrin» ec xan-ois kiuniliari» xaluernnt erean»."'Wiw. l>r. XIX. 22. Oie ErzählungdeS Wilhelm von Torus von her Be-setzung von Kahica wird auch bestä-tigt durch Dvhaeddin iS. zi), wel-
cher alS Bedingung des Vertragszwischen den Franken und Schaverangibt, „daß die erster» völlige Ge-walt im Lande haben sollten."
88) Igsa regioni» korma c-rtuina-chat insegnenNdus ste irostinarinnere arxumenruin. Vi'iM. I>r.I. e.