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3,2 (1819) Die Kämpfe der Christen wider Nureddin und Saladin bis zum Verluste von Jerusalem im J. 1187
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König Amalrich.

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die mannichfaltigste Weise gezierte Gebäude und Plätzegelangten sie endlich an einen prachtvollen Bau, wo die grö-ßere Zahl von Bewaffneten und Dienern, so wie deren prunk,vollere Rüstung und Kleidung und überhaupt die regere Be-wegung, ihnen die Nahe des Chalifen verkündigte. DerSultan führte sie in einen Saal, dessen Pracht alles über-traf, was sie bewunderungsvoll bisher gesehen. Die Mittedes Saals Heilte ein seidener Vorhang mir Perlen und Goldauf das kostbarste geschmückt. Zweymal warf sich der Sul-tan nach diesem prachtvollen Vorhänge hin auf,den Boden,und als er das dritte Mal sich niedergeworfen, legte er dasSchwert ab, das von seiner Schulter herabhing. Woraufmir bewundernswürdiger Schnelligkeit der Vorhang sich zu-sammenrollte, und die erstaunten Gesandten den ChalifenAladed erblickten, einen jungen Mann von schönem stattli-chem Wüchse, mit verhülltem Angesicht und in reicher Klei-dung auf einem goldenen Thron sitzend, nur von wenigenHofdienern und Verschnittenen umgeben. Hierauf nahtesich der Sultan dem Throne, und nachdem er knieend dieFüße des Herrschers geküßt, trug er das Verlangen derGesandten in kurzen und ehrerbietigen Worten vor, woraufunter denen, welche um den Thron des Chalifen standen,ein heftiges Gemurmel der Unzufriedenheit sich erhob, überein solches unerhörtes Begehren. Der Chalife aber ant-wortete mit freundlichen Worten und reichte, jedoch nichtohne Widerstreben Herrn Hugo von Cäsarea seineRechte zum Schwure, aber verhüllt. Noch größer aber

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