König Balduin III.
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die dortige Miliz/ und Nureddin selbst umlagerte und I-^k.ängstigte das feste Bergschloß Suera. Der König Balduin,immer zum Kampfe bereit, eilte mit dem Grafen Dietrichvon Flandern ungesäumt der Burg zu Hülfe, und auchNureddin vermied dieses Mal nicht den Kampf, sondernstellte bey der hölzernen Brücke, da, wo der Jordanans dem See von Liberias ausfließr ^), den ChristlichenStreitern sich entgegen. Diese schaarten sich in der Frühedeö Tages voll Muth und mit festem Vertrauen auf Gott^-2uk.und dem heiligem Kreuze, welches in dem königlichen Zelteder König Balduin und die Fürsten andächtig angebctet ^),ehe sie die Scharen zu den Waffen riefen. Der ErzbischofsPetrus von Tyrus trug das heilige Kreuz den Fcohnkampenvor, und mit Begeisterung für den Heiland stürzren dieChristlichen Streiter auf die Heiden. Ein herrlicher Siegwurde dieses Mal den Christen zu Theil; die Horden Nured-dins wichen der gewaltigen Kraft ^), mit welcher der tapfereKönig Balduin und die andern Fürsten mit ihrer RitterschaftWider sie stürmten, und den Heiden wurde alles reichlichvergolten, was ein Jahr zuvor die Christen von ihnen erfah-ren; bald stand Nureddin, verlassen von seinen Scharen,auf einem Hügel, nur umgeben von einem kleinen tapfcrnHaufen, und wäre den Christlichen Rittern es kund gewor-den, wie verlassen Nureddin war, und hätten sie ihrenVortheil vollkommen benutzt, so wäre dieser furcht-
76) ,,Ii» loco cui nomen kulira-I>L." Willi. 7 >r. XVIII. 2l.
77) „In c»ür» convvcilis «ummostilnculo I-rincixil/ue , säorato eup-xlicirer vivilicio cruci» ligno."
78) Nach Wilhelm von Tyrus strit-ten die Scharen Nureddin» auch andiesem Tage mit groker Tapferkeit(ooilrl-arisiime cc imxerrerrile );Abu Schamah (s. Beylage) schieb«die Schuld des Unfalls/ welcher denNureddin traf, aus di« Feigheit ei-niger EmirS.