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3,2 (1819) Die Kämpfe der Christen wider Nureddin und Saladin bis zum Verluste von Jerusalem im J. 1187
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44 Geschichte der Krcuzzüge. Buch IV. Kap. I.

S.^Cbr. gegeben hatten. Zwar gelang es Nnreddin nicht, die Burgzu erobern, wiewohl er die Stadt erstürmte und verbrannte;denn er hob die Dercnnung der Burg auf, als der KönigBalduin ihr zu Hülfe kam. Aber er gewann über den Königeinen Sieg, wie ihn noch nie die Heiden über die Kreuzes-ritter gewonnen halten. Denn Balduin, nachdem erdie zerstörte Stadt Paneas und ihre Mauer in großerSchnelligkeit wieder erbaut hatte, war so unvorsichtig, sichnicht zu erkundigen, wohin Nureddin sich gewandt, undkehrte in der Meinung, daß das Heer der Ungläubigen weitentfernt wäre, nur von der Ritterschaft begleitet, nach Libe-rias zurück, und auf dem Wege verließen ihn noch Philippvon Neapel und mehrere andere Barone. Auch waren sie sosicher, daß sie in ihrem nächtlichen Lager am Salzseejede Vorsicht vernachlässigten. Nureddin aber hatte sich mitseinen Scharen in dem Walde von Paneas verborgen,um die Gelegenheit zu erspähen, und die Fahrlässigkeit derRitter blieb ihm nicht lange verborgen. Worauf er herbey,eilte, über den Jordan seine Scharen führte und sich an derFurth Jakobs im Hinterhalt lagerte, da wo der König unddie Ritter in der Frühe des Tages über den Fluß zu gehenis 7 "»,. dachten. Als nun die Ritter unter heitern und frohen Gesprä-chen hcrbeyritten, da brachen' plötzlich die Türken ausihrem Hinterhalt und brachten Tod und Verderben über dieRitter, ehe sie zum Kampfe sich zu scharen vermochten.Der König Balduin rettete sich durch die Flucht nach Saphedim benachbarten Gebirge, aber wenige vermochten ihm zufolgen ^). Das ganze Feldgeräth und selbst des Königs

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