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kannte meine Gegner, und merkte ihre eigentliche Absicht; sie hattenungleich mehr Franzosen, als ich Engländer. Hätten sie nur ihreLeute wieder gehabt, so würde sich bald eine Veranlassung gefundenhaben, um die Sache inS Stocken gerathen zu lassen, und meineübrigen armen Franzosen wären in alle Ewigkeit aus ihren Pontonsgeblieben. Zch erklärte also, daß ich mich auf keine partielle, son-dern nur auf eine gänzliche Auswechselung einlassen könne, welcheauch sehr leicht zu bewerkstelligen seyn würde. Zch gab nämlichzu, daß ich viel weniger Engländer, als sie Franzosen, hätte. Dasich aber dafür Spanier, Portugiesen und andere englische Bundes-truppen in meiner Gefangenschaft befänden, die unter ihren Fahnenund für die nämliche Sache gedient hätten, so wäre nach dieserRechnung die Zahl der Gefangenen, die ich anzubieten hätte, un.gleich größer, als die ihrige, — gleichwohl wäre ich bereit, allegegen alle auszuwechseln. Man stutzte anfangs über diesen Vor-schlag, er wurde bestritten, und endlich zurückgewiesen. Bald aber,als man das künstliche Mittel gefunden zu haben glaubte, zu dem-selben Resultate zu gelangen, gieng man auch diesen Vorschlag ein.Zch hatte jedoch die Augen überall. Es war mir ganz klar, daßwenn der Anfang damit gemacht würde, ganz einfacher Weise Fran-zosen gegen Engländer auszuwechseln, sie gewiß, so bald sie sichnur gedeckt sähen, irgend einen Vorwand finden würden, um abzu-brechen, und, da wir nur ohngefähr den dritten Theil Engländer,gegen die Zahl der Franzosen in England gerechnet, hatten, uns inihre alte Hypothese verfallen zu lassen. Zch schlug also, um aufbeiden Selten jeden Mißverstand zu vermeiden, ihnen vor, die Aus-wechselung immer in Transporten von 3000 Mann auf einmaldergestalt zu bewerkstelligen, daß man mir 3000 Franzosen fürlooo Engländer und 2000 Hannoveraner, Spanier, Portugiesenund andere grben möchte, so, daß wenn irgend ein Grund zurUneinigkeit einträte, und das Geschäft dadurch aufgehalten würde,wir uns in dem nämlichen Verhältnisse wie zuvor befänden, undweder der eine noch der andere Theil zu kurz kommen könne. Zchverspräche jedoch, daß ich, wenn alles glücklich zu Ende gebrachtwürde, die übrigen Gefangenen als eine Zugabe überlassen wolle.Zch hatte sehr richtig vorausgesehen, daß man über diese nähernBedingungen, so vernünftig sie auch waren, dennoch wegen desPrinzips, das dabei angenommen werden sollte, großes Geschrei er-heben würde — und die ganze Sache zerschlug sich. Sey cs nunaber, daß den englischen Ministern wirklich daran gelegen war, ihreGefangenen wieder zu haben, oder daß mein Widerstreben, michnicht von ihnen prellen zu lassen, sie in Staunen setzte — kurz esschien, als wollten sie endlich auf einen Antrag eingehen, den ich