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Er sprach ferner van jemand, der über 30 Jahr alt Ist, undvon dem er gleichwohl sagre, daß er noch zu jung sei). „Unddoch, fuhr er forc, hatte ich in diesem Alter schon alle meine Er»
oberungen gemacht, beherrschte schon die Welt. Ich hatte den
Sturm beschworen, die Parchcien verschmolzen, die Nation untersich vereint, eine Regierung, ein Kaisertbum gebildet; nur der Na«me des Kaisers fehlte mir noch." Bei Fortsetzung dieses Ge-sprächs sagte er dann: ,,2ch war verwöhnt — das muß ich ge-stehen, denn ich habe immer befohlen. Don meinem Eintritte in'SLeben an, war ich mit Macht versehen, und die Umstände, so wiemeine Kraft, waren von der Beschaffenheit, daß von dem Augen-blicke an, als ich befehlen konnte, ich dann weder einen Herrn nochein Gesetz über mir anerkannte."
Freitags, am 1. November.
Das Wetter war heute sehr schön. Der Kaiser wollte es be-nutzen und versuchte um 2 Uhr auszugehen. Nach einigen Schrit-
ten durch den Garten fiel ihm ein, bei Frau von Bertrand auszu-ruhen. Er blieb dort über eine Stunde, ohne zu sprechen, leidendund mact in einem Lehnstuhle fitzen. Nach dieser Zeit gieng erganz langsam nach seinem Zimmer, warf sich auf sein Kanapee undschlummerte wie Tags vorher. Diese Abmattung schmerzte michtief. Er suchte von Zeit zu Zeit seines Zustandes Herr zu werden,aber es wollte dennoch mit dem Sprechen nicht fort und wenn erzu lesen anfieng, so ekelte es ihm auch gleich wieder an. 2ch ver-lies ihn, damit er ruhen sollte.
Eine Englische Fregatte ist vom Kap, auf der Fahrt nach Eu-ropa, angekommen. Das wäre eine Gelegenheit für uns an unsereFreunde zu schreiben, aber ich habe mir dennoch dieses Vergnügenversagt. Die immerwährenden Klagen deS Gouverneurs nöthigenmich hierzu in Rücksicht der Folgen, womit er mich bedroht. Viel-leicht kommt ein minder peinlicher Augenblick; ich werde warten! —
Der Doktor O' Meara besuchte meinen Sohn, Lessen Zustandnoch Immer beunruhigend ist. Man hatte ihm gestern wiederholtzur Ader gelassen und er war drei oder viermal an einem Tageohnmächtig worden.
Der Dokter benutzte diese Gelegenheit mit mir umständlichrrüber die Gesundheit deS Kaisers zu sprechen und mir zu sagen,daß er wegen des allzugroßen Einspcrrcns desselben nicht ohne Be-sorgniß sey. Er höre nicht auf, sagte er, in ihn hineinzupredigen,daß er sich mehr Bewegung machen solle, und verpflichtete mich,bei der öfter» Gelegenheit, die ich hätte, den Kaiser zu sprechen,