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fiel ihm ein, sich den Robinson vorlesen z» lassen. 2eder kam andie Reihe, nur ich blieb, wegen des Zustandes meiner Augen, aus»genommen. Nach Verfluß von ein oder zwei Stunden entließ eruns insgcsammt bis auf den jüngsten von uns, den General Gour»gaud, der das Lesen noch fortsetzen und ihn unterhalten sollte.
Donnerstags, den 31. Letober.
Das Wetter war wieder schön und die heutige Temperaturköstlich. Sechs Tagt schon hütete der Kaiser das Zimmer. Erhatte daS Einförmige seines Uebels satt, beschloß, wie er sagte,das Gesetz des Doktors zu übertreten und gieng aus, fühlte sichjedoch so matt, daß er kaum sortkonnre. Er lies seine Kaleschekommen, und wir machten unsere gewöhnliche Spazierfahrt. Erwar dabei still und traurig, hatte Schmerzen und litt besonders anden Blasen aus seinen Lippen.
Bald nach der Rückkehr lies er mich In sein Zimmer rufen.Die Promenade hatte ihn noch matter gemacht. Er fühlte sichäußerst schwach und hatte Lust zu schlummern. 2ch beredete ihn,etwas zu essen. Er trank am Ende ein GlaS Liqueur-Wein undgab zu, daß ihn das wieder munter gemacht hätte und daß er sichbesser befinde. Er fieng nun an zu sprechen.
„Sobald ich den Fuß nach Italien setzte, sagte er, so änderteIch die Sitten, die Gesinnungen, die Sprache unserer Revolution.2ch erschoß die Emigrieren nicht, ich stand den Priestern bei, schaff«te die Einrichtungen und Feste ab, welche uns entehrten. Freilichlies ich mich nicht durch blose Launen, sondern durch Vernunft undBilligkeit, diese beiden vorzüglichsten Grundpfeiler der hohem Politik lei«ten. Zum Beispiele — sagte er zu einem von uns — wenn dasFest der Hinrichtung des Königs immerfort gefeiert worden wäre,hätten Sie wohl nicht Gelegenheit gefunden, sich wieder anzu»schließen re."
Dann erwähnte der Kaiser, wie er der erste gewesen, der Frank»reich mit dem Namen große Nation begrüßt habe. „Und ge»wiß habe ich sie der Welt, die zu ihren Füßen lag, in dieser Artgezeigt." Nach einer kurzen Frist fuhr er dann fort: „Sie wirdes auch immer seyn, wenn ihr Nationalcharakcer in Harmonie mitihren physischen Vorzügen und moralischen Mitteln bleibt w."
2n einem andern Augenblicke sprach er von jemand, Len ersehr liebt. „DaS ist ganz der Charakter einer Kuh, sagte er. Sieist gut und ruhig, was ihr auch geschehe. — Nur, wenn manihren Kindern etwas thun will, zeigt sie die Hörner; man könntesie dann in Wuth bringen
k. Cafes Tazeb. ill. Bb-
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