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kann eS nur Franzosen in den Sinn kommen/ VaS za thun, waswir jetzt unternehmen." Endlich kamen wir ganz außer Athemunten im Thale an.
WaS wir von weitem für einen Fußsteg gehalten hatte»/ warbloS ein anderthalb Fuß breiter Bach. Wir wollten über ihn stei»gen bis uns unsre Pferde ankamc»/ aber seine Ufer waren unsicher.Sie schienen von trockner Erde und hielten unS anfangs, aber baldsanken wir so tief hinein, als ob wir auf Eis gegangen und durch»gebrochen waren. Wir waren in Gefahr ganz unterzusinken. 3chsteckte schon bis übers Knie darinnen als ich mit Kraft mich heraus»riß. Dann kehrte ich zurück, um dem Kaiser die Hand zu reichen.Er war mit beiden Beinen eingesunken, hatte die Hände auf derErde und suchte sich loszumachcn. Nicht ohne Mühe und beson-ders nicht ohne Schmu; gelangten wir wieder auf festen Grundund Boden. 2ch konnte mich jedoch nicht enthalten, laut auszu»rufen: «Morast von Arcolc! Morast von Arcole!" Wir hatteneinige Tage vorher darüber einiges nicdergeschriebcn. Napoleonwäre auch beinahe darinn stecken geblieben. Er selbst sagte, indemer feine Kleider betrachtete: «Lieber Freund, das ist ein schmutzi-ges Abentheuer!" und dann: «wenn wir hier verschwunden wä»ren, was würde man in Europa davon gesagt haben? Die Schein-heiligen hatten gewiß bewiesen, daß uns um unsrer Sünden willendie Erde verschlungen habe."
Endlich waren unsre Pferde da, wir waren fortgegangcn, hat-ten über Hecken gesetzt, Mauern erklimmt, und mit vieler Mühedas ganze Thal, welches Longwood vom Pie der Diana trenne,zurückgcmcssen. So kamen wir in der Gegend, wo Madame Bcr»trand wohnte, wieder heraus. Es war 5 Uhr. Man benachrich-tigte unS, daß die Fahrzeuge, welche wir heute früh erblickten, eineBrick, ein Transportschiff von England und ein Amerikaner seien.
Gegen 7 Uhr lies mich der Kaiser rufen. Der Großmarschallwar bei ihm, der ihm die Zeitungen vom 9. bis 16. Dctobcr vor»laS. Das nahm kein Ende, und cs wurde 9 Uhr. Der Kaiserwunderte sich, daß es so spät sei, stand schnell auf, war ungedul-dig, daß man ihm nicht sein Diner aufgetragen hatte, ging gerade»Wegs zur Tafel und beklagte sich, daß man ihn habe warten las«ftn. Man war so albern, ihm eine lächerliche Ursache anzugebcn.Diese häusliche Unannehmlichkeit hatte ihn lebhaft ergriffen, dannhatte er sich wieder innerlich geärgert, daß er sich so ärgerlich ge»zeigt hatte, und daher war das Mittagsessen trüb und stumm.
Als wir daS Dcscrt im Salon einnahmen, ergriff jedoch derKaiser wieder das Wort über die Neuigkeiten, welche in den Zei-tungen gestanden hatten, über die Fricdensbedingungcn, die den