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im höchsten Grade Intcressank geworden. Er erzählte „nS Anckds.ten auS seinem kleinen Innern Kreise/ und bestätigte, berichtigteoder wicdcrlegte dadurch die, von denen Frau von Montholon oderich ihm sagten, daß sie in der Welt im Gange wären. Nichtspikanter alü dieses! ES war eine vollkommen vertrauliche Unter«Haltung. Auch war es uns allen höchst verdrüßlich, alö man demKaiser meldete» daß angerichtet sei.
Freitag, am 29. Dcccmber.
Es gicbt einen Punkt in unserer Umzäunung, von wo ansman von weitem den Lheil dcS Meeres sehen kann, wo die an>kommenden Schiffe landen. Dorr steht ein Baum, an dessen Fußeman das alles nach Wohlgefallen betrachten kann. Seit einigenTagen pflegte ich in müßigen Stunden dahin zu gehen, um» wieich mir selbst sagte, das Schiff anlanden zu sehen, das unser Elendenden sollte. Der berühmte Munich hat 20 Jahre im tiefstenSibirien gewohnt, und jeden Tag auf seine Rückkehr nach Peters»bürg getrunken, bis endlich der ersehnte Augenblick erschien. Ichwürde seinen Muth auch besitzen, hoffe aber nicht seiner Geduldzu bedürfen.
Seit einigen Tagen kömmt Schiff aus Schiff. Am frühenMorgen sah man schon drei, von denen zwei mir Kriegsschiffe zuseyn schienen. Als ich zurückkam, sagte man mir, daß der Kaiserschon aufgcstanden sei. Zeh ging In den Garten, um ihm meineEntdeckung mitzutheilen. Er wolllc im Freien frühstücken, undbehielt mich zurück. Nach dem Frühstück mußte ich ihn zu Pferdebegleiten. Wir ritten außerhalb Longwood bei allen Gummibäumcnvorbei, und versuchten es, am äußersten Ende in ein sehr steilesund ticfauögcschnittcneö Thal herabzukommen. ES war ein sandiger,mit rottenden Kieselsteinen und Dornensträuchen besäter Weg. Wirmußten abstcigen. Der Kaiser befahl dem General Gourgaud, ausder andern Seite mit den Pferden und den beiden PikcurS, diewir bc! uns hatten, hcrabzukommen, während er sichs in den Kopssetzte, selbst durch alle Hindernisse, auf der Seite wo wir uuSbefanden, ins Thal zu gelangen. Ich gab Ihm den Arm, wirstiegen und kletterten mühsam durch die Schluchten herab. Er be-dauerte, daß er nicht mehr so gewandt sei» wie in seiner Jugend,und warf mir vor, flinker zu seyn, als er. Er fand einen größer»Unterschied zwischen uns, als cs nach der kleinen Verschiedenheitunsrer Jahre möglich war Das kommt daher, sagte ich, weil ichmich verjünge, indem ich Ihnen diene. Unterwegs machte er dieBemerkung, daß wer nnS jetzt sehr leicht die französische Unruheund Ungeduld wieder erkennen würde. „In der. Thak, sagte er,