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Fremden überlassenen Festungen, die Unruhen in den großen Siöd-ten. Mir Meisterhand behandelte er diese Gegenstände, ging aberzeitig auf sein Zimmer, da der Augenblick vor dem Diner ihmsichtlich noch aus dem Herzen lag.
Bald darauf lies er mich rufen, und wollte in den Zeitungensortfahren. Da ich mich nun zum Lesen nicdcrsetzce, so erinnerteer sich des Zustandes meiner Augen, und wollte es wieder nicht.Ich beharrte jedoch darauf und sagte ihm, daß ich es schnell durch-flöge und mich nicht lange dabei aufhaltcn wurde, er legte sie aberselbst weg und crgegnete: „Die Natur läßt sich nicht befehlen;ich verbiete eS Ihnen: ich kann ja bis morgen warccn." Er gingnun umher, und sprach bald das aus, was er auf dem Herzenhatte. L>! wie liebenswürdig erschien er mir in diesen Vorwürfenund Klagen. Welch ein guter Mensch war er da! Wie war alleswas er sagte so wahr und richtig! 3a, dies waren solche köstlicheAugenblicke, wo die Natur, auf der That ergriffen, unverstellt denGrund des Herzcnö und Charakters zeigt. Als ich ihn verliessagte ich zu mir selbst, was ich nachher noch so osc Gelegenheithatte zu mir zu sagen: „Guter Gott! Wie wenig hac doch dieWelt den Kaiser gekannt!"
klibrigens läßt man ihm doch hier »lehr Gerechtigkeit wieder«fahren. Diese so erbitterten Engländer, die aber wegen der sal«sehen Ansichten, mit denen man sie unaufhörlich unterhielt, bei alledem Verzeihung dafür verdienen, fangen an von seinem Charaktereine richtigere Idee zu erhalten. Sie gestehen, daß sie sich zu ihremStaunen mit jedem Tage mehr enttäuscht finden, und der Kaiservon dem Napoleon, wie ihn ihre politischen Interessen und derLngengcist gezeichnet hatten, ganz verschieden sei. Bei allen denendie ihn haben sehen, hören, mit ihm zu thun erhalten können, istnur eine Stimme darüber. Bei allen Streitigkeiten die wir mitdem Admiral hatten, ist diesem mehr als einmal der Ausruf ent«fallen, daß der Kaiser chnstreitig der gutmüthigste von der ganzenGesellschaft, der vernünftigste, der gerechteste, der am leichtesten zu«friedengestellte fei; und er hatte Recht.
Ein andrcömal gestand ein braver Engländer, den wir oft ft«hen, Napoleon selbst mit voller Scclcndemuth und alS eineArt von Sühnung, daß er es sich vorwerfe und darüber hoch«lieh betreten sei, daß er steif und fest alles Schändliche, was manüber den Kaiser verbreitete, geglaubt habe; dessen Erwürgungen,Metzeleien, Wuthanfälle, Gemeinheiten, selbst bis auf die Ungescal«tung seiner Person und sein häßliches Gesicht. „Warum, setzte iroffen hinzu, hätte ich es aber auch nicht glauben sollen? Alleunsere Bücher waren voll davon, aus jedem Munde ströme es