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2 (1823)
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ben, stand man davon ab. Vielleicht bereute er cs, wie ick nichtohne Grund vermache, daß er nicht schon am Bord deü Northum«berland so gehandelt hatte.

So sollte auch ein englischer Offizier den Kaiser stets beimAusreiten begleiten. Eine harte Maasregel, die dahin zielte, daßder Kaiser in seiner unglücklichen Lage auch nicht einen Augenblickder Vergessenheit haben möchte. Man verzichtete jedoch daraus,Wenigstens im Umkreise gewisser uns deshalb bestimmter Granzer,weil der Kaiser erklärt hatte, daß er außerdem nie ausrciten werde.

Zeder Tag fügte unsrer traurigen Lage noch neue Unannehm-lichkeiten hinzu. Immer war cs ein neuer Stich, der um so mehrschmerzte, da er von da an stets für eine lange Zukunft galt. VollWunden, wie man es nur seyn kann, waren wir sür alles um soempfindlicher, und nur zu oft nahmen die Gründe, die man in,Sfür etwas angab, noch dazu die Farben des Spottes an. So war-den Nachts unter die Fenster des Kaisers und bis vor unsre Thü-ren Schildwachcn ausgestellt. Um unsrer eignen Sicherheit wiilcu,wie man uns sagte. Man gcnirre das freie Verkehr mit den Ein-wohnern, hielt uns entfernt, und zwar wie man antwortet, damitder Kaiser nicht überlaufen werde. Die Anordnungen, die Be-fehle wechselten ohne Unterlaß, und so lebten wir in der Sorge,dem Zweifel, der Furcht, bei jedem Schritte irgend einer unvorher-gesehenen Beleidigung ausgesetzt zu werden. Der Kaiser fühltedas alles tief und ließ daher durch Montholon an den Admiralschreiben. Er redete mit Warme und fügte seinen Worten brach«tenswerthe Bemerkungen hinzu. „Der Admiral glaube ja nicht,daß ich über so etwas mit ihm unterhandeln werde. Und wenner morgen zu mir käme, würde er ungeachtet meines gerechten Un-willens mein Gesicht doch so lächelnd, und mein Gespräch so un-bedeutend finden, wie gewöhnlich, nicht etwa weil ich mich absicht-lich verstellen wollte, sondern weil meine Erfahrung mich nun ein-mal so gelehrt hat. 2ch erinnere mich noch des Lord Withworth,der ganz Europa mir einer langen Unterredung, welche er mit mirgehabt haben wollte, erfüllte, von der doch kaum einige Wortewahr waren. Zmmer aber war dies auch damals ein Fehler vonmir, und ich zog aus meinem Unwillen darüber die Lehre, ihn niewieder zu begehen. Zczt hat nun der Kaiser zu lange schon ge-herrscht, um nicht zu wissen, daß er sich nie der Diskretion von irgendZemand hingeben dürfe, dem er dadurch ein Recht einraume, fälsch-lich zu sprechen: Das hat mir der Kaiser gesagt, und woder Kaiser dann nicht einmal das Hülfsmittel hätte, das Eegen-theil zu versichern- Ein Zeugniß ist des andern werch, er muß