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«Iso nochwendig Jemand haben, der den Erzähler in dem was erdem Kaiser sagen last, Lügen strafe, und versichre, wie er bereitsei ihm über diesen Ausdruck Rede zu stehen, waS der Kaiser dochnie konnte."
Montholens Brief war lebhaft, die Antwort beleidigend undrummstolz: Auf St. Helena wisse man nicht was dasfür ei» Ding sei, ein Kaiser; die künftigen Zeitennochwürden die Gerechtigkeit undMäßignng der eng-lischen Regierung in Bezug auf uns bewundern u.s. w.Der Doktor Ä'Mcara ward beauftragt, diese geschriebne Antwortmit den empörendsten mündlichen Zusätzen zu begleiten, z. B. zuftagcn, ob der Kaiser wünsche, daß ihm der Admiral die Schriftenund die heftigen anonymen Briefe schicke, die er an ihn erhaltenhabe u. s. w.
Ich arbeitete eben mit dem Kaiser, als man ihm diese Ant-wort hinterbrachte. Unmöglich -konnte ich das Staunen und denUnwillen, welche mir gewisse Ausdrücke verursachten, bergen. Aberbei alle dem mußte hier nur Philosophie die Stelle der Empfind»Weit vertreten, man mußte sich leider sagen, daß jede Genug»thlimig außerhalb unsrer Macht liege. Denn hätte man an denPrinz Regent direkte Klage deshalb gelangen lassen wollen, so hätteman diesem vielleicht eben dadurch Freude gemacht und dem, deruns beleidigte, einen Verdienstanspruch verschafft. Uibrigens konnteder Kaiser auch bei niemand auf der Erde seine Klagen anbringen,für ihn gab cs in dieser Hinsicht keinen andern Richterstuhl mehr,
, als Gott, die Nationen und die Nachwelt.
Am 2?,sten kam die Fregatte Doris vom Kap an. Sie brachtesieben Pferde mit, die dort für den Kaiser erkauft worden waren.
Sonntag am 24. Deccmber.
s Der Kaiser las etwas, worin man ihn mit zu vieler Gütei sprechen ließ. Er äußerte sich über den Lrrthum des Schriftstel-sslcrS. „Wie konnte man mich das sagen lassen? Das ist zu zart»Aich, zu süßlich für mich. Man weiß recht gut, daß ich das nichtWin." — Sire, entgegnete ich, man hat es gut gemeint, die SacheUlst an sich unschuldig und konnte auswärts zu guten Erfolgen süh»Wen. Dieser Ruf der Güte, den Sie nicht zu würdigen scheinen,Psnnte auf die öffentliche Meinung ein großes Gewicht haben, undWenigstens den Farben vorbauen, womit ein gewisses europäischesHEystem Ew. Majestät den Augen der Völker fälschlich vorgcstelltWt. Ihr Herz, das ich nun jezt ganz kenne, ist gewiß eben souut, als das von Heinrich iv., den ich nicht gekannt habe. NunL. Esse« Tages. ». Bd, K