Druckschrift 
2 (1823)
Entstehung
Seite
66
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den Ich längst auS dem Gesichte verloren harre, der Chevalier »ou !Grimaidy war Mitglied deS mit diesem Geschäft beauftragten l iComittSe. Er suchte mich, und sagte meiner Frau: erfrisch -verwundert gewesen, daß ich mich nicht zur Wiedcranstellung ge.meldet hätte, und daher gekommen, um mir zu sagen, daßdas Gesetz mir ein Reckt gäbe, entweder in daö CorpS wiederzu treten, oder meinen Abschied mit einer bestimmten Pension zuerhalten, daß sie daher dafür sorgen möchte, meine Gesinnungdarüber zu erfahren, und sic hierbei auf seine Freundschaft rechnensolle, daß aber dabei keine Zeit zu verlieren sei. Für mich Hamdieses Zeichen von freundschaftlicher Zuneigung größer» Werth, aizdie Gunst, womit sic mich beglücken wollte. Dcmohnerachtet schriebich an den Comitt-e, daß da mir sehr daran gelegen sei, einenRock zu tragen, der mir so wcrth geworden, ich darum bäte,mir den Ticel eines überzähligen Schiffs--CavitainS auSzuwirken,;.indem ich auf Pension, woran ich kein Recht zu haben glaubte,,Verzicht leiste.

„2ch kam nun nach Paris zurück, und die Verschiedenheit den >Meinungen, die Erbitterung der Gcmüther schien mir den hschsienf,Grad erreicht zu haben. Langst harte ich mich von der Weilzurückgezogen. 2ch beschränkte mich damals auf mein Haus, undblieb in dem Kreise meiner Frau und Kinder. Nie war ich ein- 'besserer Gatte, nie ein besserer Vater gewesen, und vielleicht mich auch physisch nie so glücklich alS damals.

„EineS Tages las ich im 2ournal deS DebatS den AuSzvzeines Werks von Herrn Beauchamp, und fand unter mehrcrn Edel-leutcn, welche am 31 . Marz auf dem Platze LouiS xv. d,iKKönigsthum auSgerufen hatten, auch meinen Namen angeführt. -2ch befand mich ohne Zweifel In guter Gesellschaft, aber am Endttwar doch die Angabe falsch, und ich konnte in der Achtung vieleLeute verlieren, wenn man ihr Glauben bcigemessen hätte. A,bat also schriftlich um Berichtigung eines 2rrthums, der mir ftb-niviele unverdiente Glückwünsche verursacht hätte. Welche Reize auch gein solcher Schritt für mich gehabt haben könnte, so wäre mir sdoch derselbe nicht möglich gewesen, da ich als Commandeur cim 'Legion der Nationalgarde Verpflichtungen auf mir gehabt hätte,von denen keine andere Neigung mich zu entbinden vermocht habe>>würde u. s. w. 2ch schickte einen Brief an den DcputiuniChabaud-Larour, den ich sehr liebte, und welcher einer von tt»Eigenthümern des 2ournals war. Er wollte a»S reinem Wohlswollen für mich denselben nicht aufnehmen, und ich wendete Mnun an den Redacteur, der ihn wieder wegen seiner McimmghVerschiedenheit nicht einrückte.