Hier nahm Kennmiß davon und fertigte nachher, auf der erstenl Elation, oder bei dem ersten ruhigen Momente, cS mochte nunLag oder Nacht seyn, seinerseits die verschiedenen DrdreS auS undbei'orace alles, was nur nöchig schien, mir einer Rcaclmäßiakeir,
t »nermiwet. „Seyen Sie woyr: spicrinncn lag das spezielle User«^ dienst BerthierS. Es war für mich sehr wichtig und von großemWerth; kein Andrer hätte ihn ersetzen können."i 5ich komme noch auf einige charakteristische Züge des Kaisers.^ Es ist wahr, er spricht kalt, ohne alle Leidenschaft, ohne Dorur«s lheii, ohne Empfindlichkeit von den Begebenheiten und Personen,die mit seinem Leben in Verbindung stehen. Man fühlt, er könnteder Verbündete seiner erbittertesten Feinde werden und mit demMenschen leben, der ihm das größte Leid zugcfügt hat. Er spricht- von seiner Geschichte, alS wenn sich Alles vor dreihundert 3ah«ren ^»getragen hätte. Seine Erzählungen und seine Bcmer«kungen führen die Sprache vergangner Jahrhunderte. Es sindGespräche iin Reiche der Todten, er selbst gleicht dabeicinem Schatten in den elyseischcn Feldern. Wenn er von denHandlungen des Kaisers spricht, so drückt er sich dabei oftmals soans, alo ob von einer dritten Person die Rede wäre, zeigt danndie Thatsachen an, welche die Geschichte ihm zum Vorwurf machenkönnte, setzt aber auch die Ursachen und Bewegungsgründe auS«einander, die inan zu seiner Rechtfertigung anführen kann.
Er könne, so sagt er, keinen seiner Fehler auf Andre schieben,indem er stctö nur seiner eignen Einsicht gefolgt sei. Höchstens, dürfe er sich über falsche Nachrichten, nie über schlechte Rath«schläge beklagen. Er habe sich srccS mit den einsichtsvollsten Per«sonen umgeben, aber doch bei alle dem sich nur an seine eigne Bcur«lhcilung gehalten, und sei weit davon entfernt, das zu bereuen. ,,Un«
- tiitschlossenhcit und Anarchie beiden Urhebern, sagte er, bringe Anarchieltiid Schwäche in den Resultaten hervor. Die Billigkeit fordere' aber, daß wenn man dein Kaiser die Fehler zum Vorwurf macheni wolle, die auf seine alleinige Rechnung fallen, man dagegen auch diedroßthacen auf die andre Waagschaale legen müsse, welche unter«blieben wären, sammt den andern Fehlern, die er begangen habenwürde, wenn er sich auf die Rathschläge Anderer verlassen hätte."
Bei der Verwickelung der Umstände, die seinen Fall begleiteten,sieht er Alles so in Massen, und betrachtet cö von einem so hohenStandpunkte, daß die Menschen sich ganz verlieren. Er äußerte noch»lesich tcbhastgegendiejciiigcn, von denen man glauben sollte, daß ersiehüber sie am mchrstcn zu beklagen habe« DaS größte Zeichen seiner
einer Genauigkeit und Schnelle, die, wie der Kaiser sagte, bewnn«. dmiswerth war. Zu dieser Arbeit war er stets bereit und dabei