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sen gefunden, die leztern Pläne Talleyrands Hintertrieben und neueAnsichten aufgestellt.
2m österreichischen Cabinet gab es zwei Meinungen, eine fürdie Vereinigung mit Frankreich, die andere für die mit Rußland.Sey's Schicksal, sey's Folge von Jntrigiicn, die russische Parcheisiegte endlich, und Oesterreich ward mit fortgerissen.
Dienstag, den 14. November.
Heute früh brachte man erträglichem Kaffee, er war sogar gut.Der Kaiser bezeigte, als er ihn kostete, ein wahres Vergnügen.Einige Augenblicke später rieb er sich den Magen mit der Hand,und sagte, wie es ihm darinn wohlthue. Es möchte schwer scyn,meine Gefühle bei diesen einfachen Worten zu schildern. Indemder Kaiser gegen seine Art einem so kleinen Genüsse so großenWerth beilegte, entdeckte er mir, ohne es zu wollen, das Fort»schreiten aller Entbehrungen, die man ihm aufcrlegce und worüberer sich nie beklagte.
Als wir des Abends von unserem Nachmittagsspaziergange zu»rückkamen, las mir der Kaiser auf seinem Zimmer ein Kapitel überdie provisorischen Consuls vor, daS er Montholon diktirthatte. AlS die Lektüre beendet war, nahm der Kaiser ein Band,und heftete damit selbst die einzelnen Bogen zusammen. Es warspät. Schweigen der Nacht herrschte um uns. 2ch betrachteteden Kaiser bei dieser Arbeit, die länger dauerte.
Meine Betrachtungen waren heute sehr schwermüthiger Art.2ch blickte auf jene Hände, die so viele Zepter getragen haben,sie waren in diesem Augenblicke ruhig, vielleicht nicht einmal ohneGenuß, beschäftigt einfache Papierbogen an einander zu heften, de-nen der Geist, der über ihnen waltete, freilich Züge aufprägte, dienie verlöschen werden. Die Gemälde die er aussätc, werden llr«theile für die Nachwelt bleiben. Für viele von denen die darinstehen ist dies das Buch des Lebens oder des Todes. Stillschwei-gend sagte ich alles dieses und vieles andere noch zu mir selbst.Und der Kaiser liest mir daö alles vor, dachte ich, er spricht ver-traulich mit mir, er fragt mich manchmal waS ich davon denke, ichwage es meine M nung zu sagen. O! ich bin nicht zu beklagen,daß ich nach St. Helena kam l —
Mittwochs, den 15. November.
Gleich nach dem Mittagsessen ging der Kaiser In seine untereAllee, ließ sich den Kaffee dorthin bringen und trank ihn beimSpazierengehen. Die Unterredung kam aus die Liebe. Ich mußte