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! hoch sehr schöne und zarte Sachen über diesen großen Gegenstand; sagen, und mich alö sehr sentimental zeigen, well der Kaiser überi wein Gezwitscher, wie er eö nannte, lachte, und mir sagte, daßs er von Meinem romanhaften Geschwäz gar nichts verstehe. Erselbst sprach sehr leicht darüber hin und affectirte weit vertrauter' mit Genüssen alS mit Gefühlen zu scheinen. Ich erlaubte mir zubemerken, daß er sich zwinge, schlechter zu seyn, als dieses aus. sehr sichern und sehr geheimen Pallaistnachrichten doch hcrvorgehe.„lind was besagten die?" antwortete er, indem er mich scharfaber sehr heiter ansah. — Sire, man behauptet, daß aus dem Gi.h pfcl Ihrer Allmacht Sic sich von süßen Banden hatten fesseln las.j scn, daß sie sich als Held eines Romans benommen Härten, daßEie sich bei einem Widerstande, der Sie überraschte, an eine nichtvornehme Dame angeschlossen und ihr wohl ein Dutzend Briefchen, zugeschickt hätten, diese aber Sie dahin gebracht und gezwungen,t sich, damit Sie allein zu ihr in ihre Wohnung in Paris kommen^ konnten, einer Verkleidung zu unterwerfen. — „Aber wie hätteman denn das wissen können?" fragte der Kaiser lächelnd. —: Pas hieß doch nicht Nein sagen. — Und ohnstreitig, fuhr er dar.i auf fort, fügte man hinzu, daß dies die größte Unklughcit meinesf Lebens gewesen, denn wenn die Dame nicht rechtlich war, waS!s hätte mir dann so allein und verkleidet bei den Verhältnissen, ins welchen ich mich befand, den Fallen, mit denen ich umgeben war,i nicht alles begegnen können? Aber was erzählte man weiter?"iS Sire, man behauptete, daß Ew. Majestät Nachkommenschaft sichs nicht auf den König von Rom beschränke. Die geheime Chroniks giebt ihm zwei ältere Geschwister, wovon der eine Bruder vondeiner schönen Fremden stamme, welche Sie in weit entfernten Lan,i^den sehr geliebt hätten, der andre aber die Frucht einer nähern,s selbst in Ihrer Hauptstadt angcknüpften Verbindung sei. Manr sagte ferner, beide seien vor Ihrer Abreise nach Malmaison ge.^kommen, den einen habe seine Mutter, den andern sein Vormund^ dahin begleitet. Beide das lebendige Ebenbild ihres Vaters *).
-f Der Kaiser lachte ungemein über so viele Kenntnisse, wie erl sich ausdrückte, und da er einmal sehr heiter gestimmt war, so fingan, seine frühem Jahre ohne allen Rückhalt und völlig freimü.l thig die Revüe passiren zu lassen, und erzählte ml so manches§ Abentheuer des Herzens oder des Kopfs. Ich übergehe die erste' Hälfte. AuS der zweiten führe ich ein Abendessen zu Anfang der
s ') Man sagt, ein vertrautes Codizill ln Napoleons Testament, das aberganz geheim bleiben solle, habe dies« Bermuthungen zur vollkommen»f sic» Wahrheit gestempelt.
^ L. Safes Tageb,». Bd,
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