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^ Di« Engländer gaben ihrem Admiral die Schuld. Hatte er, sag-ten sie, den gewöhnlichen Weg eingeschlagcn, so würde man nun. schon längst angekommen seyn. Sein Eigensinn habe ihn, gegen^ M Vernunft, zu Versuchen verleitet, wovon man kein Ende ab-j sehe. Inzwischen war das Murren doch nicht so heftig als gegen^ Christoph Columbus. Wir hätten unserer Scits herzlich gelacht,
j Kenn cS mit ihm dahin gekommen wäre, sich ein Sauet Sal-
vador zu suchen um der Gefahr zu entgehen. Ich meinerseits,
. der alle Hände voll zu thun hatte, fragte kaum nach diesem un-
^ günstigen Winde. Eine Haft war ja wie die andre! Und der
^ Kaiser schien dabei noch unempfindlicher; er betrachtete den Ver-zug wie abgelaufne Zeit.
Die Memoiren über Napoleon Bonaparte von ei-^ nem der ihn wahrend eines Zeitraums von 15 Iah-^ ren nie verlassen hat, ,waren dasjenige Werk, das ich, nachdem von Wilson, zunächst prüfte. Es ist ein Band von dreihun-dert Seiten und der Verfasser hat sich nicht genannt. Schon daöist hinreichend um dagegen einigen Verdacht zu erwecken. Aberder Text selbst und dessen Styl erregen bei jedem Leser, der fähigist zu überlegen und Bücher zu beurtheilen versteht, gegen dessenInhalt die bestimmtesten Zweifel. Und wer besonders den Kaiserje gesehen hat und ihn nur cinigcrmaafen kennt, der wird gleichnach dem Lesen der ersten Zeilen versichern, daß diese Schrift ein- Roman von ganz beliebiger Erfindung sey; daß dessen Verfasseri den Kaiser nie gekannt habe, nie in seine Nahe gekommen,j daß er vielmehr von dessen Sprache, von seinen Gewohnhei-ten und von allem was ihn betrifft, hundert Meilen weit entfernt: sey. Nie hat der Kaisev zu einem Minister gesagt: Graf! machenj Sie das. Graf! vollbringen Sie jenes. Die Ambassadeurs ka-^ men kcinesweges zum Lever. Napoleon konnte in seinem 14ten! Jahre keiner Dame in einer Gesellschaft diejenige Antwort geben,die man ihm, in Beziehung auf den Vicomte von Turenne, in! den Mund legt, da er vom loten bis zum 18tcn Jahre sich inj den Militairschulcn befand und cs dort keine Damen - Gesellschaft; gab; cö war nicht Pcrignon, denn der kannte ihn gar nicht, son-dern Dügommicr, sein vorheriger General, von dem er auf so aus-gezeichnete Weise dem Direktor!» empfohlen wurde: der Brief,den einst der erste Consul erhielt, galt mehr der Wiederherstellungder Demokratie, als der Wiedereinsetzung der Bourbons u. s. w-- Nie harte der Kaiser, der wohl ziemlich allgemein in Europa denRuf hatte, daß man nicht so leicht in seine Entwürfe und Ansich-ten eindringcn könne, sich an gewisse Gebchrdcn oder wohl gar anSelbstgespräche gewöhnt, di« ihn hätten vcrrathen können; sein