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1 (1823)
Entstehung
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Schiffer die Tauft, die englischen den Tag deS großen BartSnennen. Die Matrosen führen nämlich in den komischsten Ver-kleidungen zu den Füßen eines von ihnen, der sich zum Neptunumgewandclt hat, mit großen Feierlichkeiten, alle diejenigen herbei,welche noch nie die Linie passirt haben. Da wird der Bark mitSchisfsthcer bestrichen, und mit einem Ungeheuern Rassirmesser bar-birt. Die Wasserfluthen, womit dann jeder von allen Seitenübergossen wird, das laute Lachen der Equipage, das der FluchtdeS armen .Opfers folgt, vollenden dann die Einweihung in diegroßen Mysterien. Niemand wird verschont, selbst die -Offiziere -werden bei dieser Gelegenheit in gewisser Art schlimmer behandelt,als die gemeinen Matrosen. Nur wir entgingen, auS einer bcson-dcrn Güte des Admirals, der uns aber biS zum letzten Augen-blicke mir dieser abscheulichen Ceremonie in Schrecken setzte, ihren iUnannehmlichkeiten und Lächerlichkeiten. Mit aller Artigkeit und tAchtung wurden wir vor den sehr derben Gott deS Meeres ge- -führt, der jedem von uns ein Compliment nach seiner Art und ^Weise machte. Darauf beschränkten sich unsre Prüfungen. MH- ^rend dieser Saturnalicn, wo man in der Regel niemand schont, ;beobachtete man gewissenhaft die Ehrfurcht für den Kaiser. AlS ^er von der Sitte und der Aufmerksamkeit, die man ihm dabei ^bewicß, hörte, befahl er, loo Napoleons an den grotesken Neptun :und seine Bande auszuthcilcn, der Admiral gab dieses aber, viel« jleicht eben sowohl aus Klugheit alö auS Höflichkeit, nicht zu.

Dienstag, am 26. bis Sonnabend, am 30. September. -

Das Wetter blieb uns fortdauernd günstig. Als wir die Linie -verlassen hatten, mußten wir stets eines -Ost- oder Südostwinds igewärtig scyn. Die lange Dauer des Westwindes war ganz uuge- ^wöhnlich, und mußte nun bald enden. Der Entschluß, den der ^Admiral gefaßt harte, weit nach -Osten vorzugehen, kam unS nun !sehr zu statten, und wir schmeichelten uns mit einer kurzen ^II iberfahrt.

An einem dieser Tage, Nachmittags singen die Matrosen !einen ungeheuren Haifisch. Der Kaiser fragte nach der Ursache ides großen LärmcnS und der gewaltigen Unordnung, die sich plötz- 'lich über seinem Haupte erhüben, und als er sie erfuhr, wollte er 'daö Seeungeheucr sehen. Er stieg auf die Kampanel, und da er 'sich zu sehr genähert hatte, so hätte ihm fast eine Bewegung deSThiers, welche 4 bis 5 Matrosen umwarf, die Beine gebrochen.Er stieg wieder in sein Zimmer herab, den rechten Arm ganz mitAlme bedeckt. Wir glaubten, er sei verwundet, es war aber nurHaifischblut.