Druckschrift 
1 (1823)
Entstehung
Seite
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Im vierzehnten Jahre träte» wir auS de» Schulen, bliebenu»S von da an selbst überlasse» und gleichsam wie i» eine» große»leere» Raum gestürzt, woher sollte» wir also auch mir die leisesteIdee von geselliger -Ordnung, Rechtsverhältnis und bürgerlichenVerbindlichkeiten schöpfen?

So war ich, den damals nur adelichc Dorurthcile weit mehrals anerkannte Pflichten leiteten, und den vorzüglich ein natürlicherHang zu cdclmürhigcn Entschlüssen sortriß, einer der ersten, dermit unsern Prinzen das Land verließ, um, wie man sagte, denMonarchen vor den Ausbrüchen der Empörung zu retten, und unsreErbrechte zu vertheidigcn, die wir, wie man noch hinzusetzte, nichtohne Beschämung ausgcbcn könnten. Bei der Art unsrer Erzie-hung gehörte ein sehr kräftiger Sinn, oder ein sehr schwacher Geistdazu, dem Strome zu widerstehen.

Bald ward die Auswanderung allgemein. Europa kennt dieseunglückliche Maasrcgcl nur zu sehr, deren verkehrte Politik undnationcllcS Unrecht heutiges Tages nur in der Geistesbeschränktheieund Herzensrcchtlichkeit der meisten, die sie ergriffen, eine Entschul-digung finden kann.

An unsern Grenzen geschlagen, vom Ausland verlassen undaufgelöst, durch die Gesetze des Vaterlandes verbannt, schiffte eingroßer Thcil von uns nach England über, welches nicht crman-gclte, unö an die Küsten Onibcrons zurück zu schleudern. Glück-lich genug dort nicht gelandet zu haben, konnte ich bei meiner Rück-kehr über die schreckliche Lage Nachdenken, unter fremden Fahnensein Vaterland bekämpfen zu müssen, und von diesem Augenblickean wurden meine Ideen, meine Grundsätze, meine Pläne erschüt-tert, verändert, umgewandclt.

-An den Begebenheiten verzweifelnd, die große Welt und mei-nen natürlichen Wirkungkrcis verlassend, gab ich mich ganz demStudio hin und begann unter erborgtem Namen meine eigene Er-ziehung von neuem, indem ich an der anderer Personen zu arbei-ten versuchte.

Indessen eröffne«» uns nach einigen 2ahren der Traktat vonAmiens und die Amnestie des ersten Consuls die Thorc Frankreichswieder. Zeh besaß dort nichts mehr, das Gesetz hatte mein Ver-mögen eingezogen. Aber giebt eS etwas in der Welt, das unsdas Land, wo wir geboren wurden, vergessen machen oder dieSehnsucht rauben kann, die Luft des Vaterlandes zu athmen?

Zeh eilte herbei und dankte noch für eine Verzeihung, die mirum so thcurer war, da ich mit Scol; sagen konnte, ich erhielt sieohne mir etwas vorzuwersen zu haben.