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zessin Elise habe ich eben einen Brief erhalten, der gleiche Gssüh-le ausspricht. Alle leben nnr in dem Gedanken an ihn, der ihnenso thcuer ist, der sie mit Wvhlrhaten überhäufte und dem sie ihrganzes Herz gewidmet haben. Die Prinzessin Elise bewohnt Triest.Sie sagt mir in ihrem Briefe, daß sie fünfmal nach St- Helenageschrieben habe. Der Kardinal bemerkt seinerseits auch, daß manvon Rom aus sehr oft schreibe. Man hat mir von London, aufdie Anfrage, die ich im Aufträge des Prinzen Lucian in Betreffder Absicht, seinen erhabenen Bruder zu besuchen, gcthan hatte,geantwortet; ich muß mir jedoch erst eine Erläuterung dieser Ant-wort erbitten, welche ich nicht ganz verstehe, che ich sie Ihnenmitlheilen kann. Der Prinz Jerome, der im künftigen Jahre ei-nen gleichen Versuch machen wollte, hat eine Sache, die ihm sosehr am Herzen lag, nicht so lange verschieben können. Er willsich jetzt selbst an den Prinz--Regenten wenden und ihn um Er-laubniß bitten, mit seiner Frau und seinem Sohne sofort dieseReise zu unternehmen.
Der Kardinal giebt mir die genauesten Nachrichten über allezu Rom wohnenden Familien-Glieder. Die Prinzessin Hortensialebt ruhig in Augsburg; ihr Bruder besucht sie dort von Zeit zuZeit. Sie beschäftigt sich mit der Erziehung ihres zweiten Sohnes,hat auch den ältesten einige Monate bei sich und bei dieser kurzenAnwesenheit die Freude gehabt, zu sehen, wie sich in. ihm alleEigenschaften entwickeln, welche Ehre machen, euuiehmen undInteresse erwecken. Er ist dann zu seinem in Nom lebenden Va-ter heimgckchrt-
Ich hoffe, daß Sie nun meinen ersten Brief erhalten habenmüssen, und zähle die Lage und die Stunden, die mir Ihre Ant-wort bringen sollen, weil ich dann etwas bestimmteres erfahrenwerde, was ich nach eines jeden von Ihnen besonder» Wünschenetwa thnn kann. Sagen Sie sich einander stets, daß ich sammtden Meinigen, nur für diesen Beruf lebe und selbst der Tod denFortgang meiner desfalsigen Bemühungen nicht unterbrechen kann;ich werde in Zeiten für einen Nachfolger sorgen. Nichts wird mei-nem Eifer, so wie der Liebe und Ergebenheit meiner Gehülfen un-möglich seyn.
Man antwortet mir von London ans mit vieler .Höflichkeit,in Betreff aller der Gegenstände, die ich an Sie abgesendct zuhaben wünschte. Sie sollen, wie mir angezcigt wird, die von mirbenannten Brochüren erhalten. Man abonnirt Sie für. den M o r-uing Chrouicle, so wie für daS Journal du Commerceund zwar für das von Paris, welches das bessere sepn soll. Sa-gen Sie mir übrigens auch hierbei, wie bei jeder andern Sache,