Druckschrift 
12 (1824)
Entstehung
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Nachwort.

Der Schluß meines Werks ist länger verzögert worden, alswohl hatte geschehen sollen länger als ich cs gewünscht habe.Jetzt bin ich endlich damit zu Stande, nachdem ich oft-mals abbrechcn müsse» und schon keine Hoffnung mehr hatte,je wieder daran gehen zu können. Allein, ich fnh'e jetzt, wiesehr ich nöthig habe, nochmals, besonders wegen der flüchtigenManier, womit dieser Schluß von mir behandelt worden ist,um Nachsicht zu lütten. Vielleicht wird mich von der einenSeite mein schrecklicher Schmerzens - Instand, von der andernaber die Obliegenheit, der meinem Herzen so wohlthnenden Un-geduld, womit man mich drängte, möglichst zu entsprechen,am besten und am gültigsten entschuldigen. Ich werde michfreuen, wen» es geschieht!

Gern hätte ick, so wie ich es auch thnn zu können hoffte,das Testament Napoleons mitgetheilt. Diese Urkunde seinerletzten Gedanken, welche sehr umfangreich ist, und ans dem ei-gentlichen Testamente sammt sechs vcrschiednen Codicilleu besteht,die er nur mit Mühe, vom Anfänge bis zu Ende ei-genhändig geschrieben hat, wurde von ihm in den letzten neunTagen seines Lebens unter den heftigsten Todcsschmerzen znStande gebracht. Es sind sonach Aktenstücke, welche mit Rechtdas allergrößte und lebendigste Interesse erregen allein sie sindmir nur vertraulich communicirt worden uud aus diesem Grun-de darf ich sie nicht zn öffentlicher Kenntniß bringen.

So hatte ich ferner gehofft, genaue und wahrhafte Kundevon allen einzelnen Umstanden in Betreff der letzten Momentedes großen Schlachtopfers geben zu können- Einer von denen,die ihm die Augen zugedrückt haben, wollte mich davon unter-richten. Ich weiß aber uun, daß dieser sich vorbchält selbst et-was hierüber herauszugeben und so werden denn diese interes-sante» und allgemein ersehnten Nachrichten dem Publicum nichtverloren sepn, das überdem auch »och erwarten darf, solche