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die bei einem so kleinen Fahrzeuge ganz unvermeidlich sind, preiß-gegcben, eine Fahrt von beinahe Hundert Tagen überstehenmußten.
Das ist denn, Mylord! die Geschichte meines Aufenthaltsauf dem Vorgebirge der gute» Hoffnung. Das Nähere hiervonsammt den Beweisen steht in der, Ihrem Befehl zu Folge, anfder Themse weggenommcncn und nun in Ihrem Besitz befindlichenCorrespondenz mit Lord Charles Somerset.
Als ich hier an Ihren Ufern augelangt war, glaubte ich dasEnde meiner Leiden erreicht zu haben. Ich hatte die Ehre ge-habt, bei meiner Ankunft auf dem Cap, einen Brief an Sr. Kö-nig!. Hoheit den Prinz-Regenten zu schreiben, worin ich mich sei-nem Königl Schutze empfahl, einen andern hatte ich zu gleichemZwecke, an Ew. Herrlichkeit geschrieben und war in meinem Herzenfest überzeugt, daß ich meine Rückkehr diesen Briefen zu verdan-ken hätte. Schon träumte ich mich glücklich und versüßte meineLeiden mit der Hoffnung, daß ich nun bald meine Freunde zuLondon Wiedersehen, und dort meine häuslichen, seit Drei Jahrenganz vernachlässigten und zu Grunde gegangenen Angelegenheitenwieder ordnen wolle. Wie groß war aber mein Erstaunen, alsich bei meiner Ankunft auf der Temse, sogleich von den anderngetrennt und abgesondert gehalten wurde, als man meine Papiereversiegelte, und wenige Stunden daraufeiner von Ihren Voten kam,sich mitten in der Nacht meiner Person bemächtigte, mir eineDeportation nach dem Contincnte ankündigte und mich nach Doverbrachte, um sie sogleich zu vollziehen. Da jedoch hierbei ein Ver-zug von Drei Tagen nöthig wurde so suchte er auch davon Nu-tzen zu ziehen. Er überließ mir meine Papiere zu freiem Ge-brauche, ließ mir alles geben, was ich zum Schreiben bedurfte,munterte mich dazu auf, so gut er nur konnte und erwartete nunden letzten Augenblick der Abreise, um, nach dem allersorgsältig-sten Durchsuchen, mir auch noch die letzte geschriebene Zeile weg-zunehuien Das ist eine Art von Fallstrick, Mylord, den ich mirder Niederträchtigkeit des Menschen zurechnen kann, der ihn ge-legt hat.
Schon anf St. Helena geschah etwas ähnliches. Nachdemmich Sir Hudson Lowe Fünf Wochen gefangen gehalten und mirSchreibmaterialien dabei erlaubt hatte, wollte er bei meiner Ab-reise nochmals meine Schriften durchsuchen. Aber es war hinrci-chcud, daß ich ihm zu verstehen gab, wie cs auf diese Weise ganzsonderbar ausfihen würde, daß er mir es so leicht gemacht habe,meine Gedanken nicderzuschreiben, die ich wohl sonst bei mir be-
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