an den Oesterrcichischen Gesandten (Baron von Wcssemberg) m-dbenachrichtigte ihn, daß ich seinen Herrn um ein «sol g. betenhätte und sehr glücklich seyn würde, wenn ich dessen Eutscheiounghier abwarten dürfte. Diese wenigen Worte waren bei ...neu,so edlen und rechtschaffenen Manne hinreichend, um das e.uüemeiner jetzigen Widerwärtigkeiten herbeiznfuhren. Er verwendetesch unmittelbar für mich, erklärte provisor i,a>, daß i„ mich unterdem Schutze seines Souverains befände und verlangte den^uo für mich^ bis Nachrichten von seinem Hofe eingegangen ,eynwürden.
Jetzt beruhigte sich Alles —. die roße brittische Welle, dievon fern her immer me r und mehr anschwoll und so lange ,chonmein Daseyu bedrohte, zerstäubte endUm; der Senat de, freienStadt duidete mich; der preußische Offizier nahm Ab,mied vonmir; auf die schlechte Behandlung folgten Artigkeiten; der FürstHardenberg, bei dem ich mich über meine Verhaftung in oenRhein-Provinzen b.tlagr batte, antwortete mir, daß er felbstdarüber sehr unzufrieden sei, und von Wien aus wurde mir aufsehr wohlwoilenoe Weise das gebetene Asyl zngestanden. Ich warfrei und hatte selbst die Aussicht, daß man nun meinen Friedennicht weiter stören werde, denn eö wurde mir gesagt, die Ant-wort des Ministers der auswärtigen Angelegenheiten Herzogs vonRichelieu, an welchen sich unser Gesandter in Frant'fnrth gewen-det hatte, sei dahin ausgefallen, daß man mich nun ur Ruhe lasse»m.-te.
Der Herr Herzog von Richelieu mochte hierin bei.der un-abhängigen Lage, in der er sich befindet, von seinem natürli-che» Ldelmmhe geleitet worden se»n, wohingegen der Herr Ge-sandte in Franksurth, der vormals dipl marischer Minister Napo-leons bei dem Könige Jervme gewesen war, für nothwendig vielt.Beweise seiner treuen Ergebenheit zu liefern. Das war dennfreilich an und sur sich recht schon; nur hatte ich wohl .„'echt,wenn rch es für ein Unglück hielt, daß es gerade auf meine Un-kosten geschah.
Meine ersten Sorgen gehörten, von dem Augenblicke an, w»ich frei handeln konnte, sogleich dem großen Amecke, weshalb ichLi. Helena verlassen und mich nach Europa begeben hatte. Ob-gleich ich von London vertrieben ar, auf das ich meine schönstenHoffnungen gesetzt hatte, so schlug ich doch nun mit eben so gro-ßem Eifer den Weg ein, der mir noch übiig blieb.
Ich schrieb sogleich an Marie Louise — denn dicß hielt ichfür meine erste Pflicht — und schickte meinen Brief offen, unter