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Nachtr., 1 (1825)
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nicht mehr Machtherrlichkcit haben werde, als er schon als Konsulhatte. Jetzt trat Jouberc aus; nach seiner Meinung ist das Wahl-system nichts als eine schreckliche, durch die Revolutionen erzeugteTheorie, dagegen aber die Erbfolge eine in Frankreich volksthümlickcDoktrin. — Mich dünkt, die Sache hätte besser verfochten werdenkönnen. Zwischen dem königlichen und dem kaiserlichen Throne hates so viele Stufen gegeben; man brauchte nur von der letztem zusprechen. Eine ganze Heerde von Tribunen siebten die bereits vor-gerragenen Ideen nochmals durch und sprachen im gleichen Sinuc.Carion-Nisas endete seine Rede auf sehr merkwürdige Weise. „Manhac, sprach er, zu Anfänge der Revolution ein wichtiges Monumentjener feierlichen Contrakte zwischen Staatsoberhaupt und Volk oft-mals angeführt. Ich meine den bekannten Eid der Cortes vonArragonien. Wir, so heißt cs darinnen, die wir so viel sindals Du, (angeborne Gleichheit) die wir mehr vermögen alsDu, (Volkssouverainetat) wir machen Dich zu unscrm Lbcrhaup-te, (Contrakc) damit Du über unsre Wohlfahrt wachensollst, (Bedingung) wo nicht — nicht. (Strafe der Pflichtvcrges-scnheit). Du Familie! welche Frankreich zur Regierung beruft, er-kenne hierinnen Dein Recht!" — Am Schlüsse schlägt der Red-ner noch vor, man möchte erwägen, ob es nicht angcmcßncr wäre,die Berufung auf das Tribunat und dessen Vorrechte an diejenigeobrigkeitliche Behörde abzutreteü, welche im Namen deS Kaisers zusprechen haben würde. Da fünf und vierzig Redner eingeschriebenwaren, so wurde darauf angetraacn, eine Commission von cilf Mit-gliedern zu ernennen, welche nächsten Donnerstag Bericht erstattensolle; dies wird angenommen.

„Carnot fordert daS Wort, um bei einem streitigen Gegenständevon so großer Wichtigkeit die völlige Freiheit der Meinungen in An-spruch zu nehmen. Er erklärt, daß er gegen die Motion sprechenwerde. Der Präsident antwortet, daß er sich wie jeder andere ein«schreiben lassen könne." Das ist die gedrängteste Uebersicht, dieman von einer Sitzung geben kann, welche in der Geschichte deSKonsulats ewig denkwürdig bleiben wird.

„Am 2. Mai (12. Flsreal) versammelte sich der Senat in au-ßerordentlicher Sitzung wegen des großen Akts, vermöge dessen einKonsul zum Kaiser umgeschaffen werden soll.

„ES ist diese Sitzung nicht minder interessant als die gestrige.Nachdem was der Präsident zu Carnot gesagt halte, daß er inseiner Reihe sprechen könne, das heißt als der Sechs undvierzigste-, glaubte man, er werde keine Zeit mehr finden, seine Mei-