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Nachtr., 1 (1825)
Entstehung
Seite
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zu urthcilen, sobald man seinen Blick bald auf die einen, bald ausdie andern wirft und nun sieht, ob diese Verbindung besteht undob die zweiten auch wirklich aus den erstem fließen.

Es würde keine leichte Aufgabe seyn, Ordnung in eine langeReihe von Gesprächen zu bringen, bei denen man von einem Ge-genstände zu dem andern überging, jetzt den letzter» fallen ließ, umeinen dritten abzuhandeln, oder auf den ersten zurückznkommen.Wir wollen lieber dem Erzähler bei seinem Gange folgen. Selbstseine Unordnung ist nicht ohne Reize. Dann und wann werdenwir uns jedoch erlauben, wenn die an und für sich interessante Ma-terie einer näheren Entwickelung bedarf, die Stellen des Werksanzugeben, wo sie wieder erscheint, um nicht nochmals darauf zu-rück zu kommen und gleich das Ganze ins Auge zu fassen.

Den Thatsachen, an welche der Verfasser des Tagebuchs erin-nert, oder welche er erzählt, werden wir noch andere hinzufügen,die durch die Verbindung, worinnen sie mit den erstem stehen, sieentweder bestätigen, oder widerlegen und folglich den Grad derGlaubwürdigkeit, der ihnen zukommt, näher bestimmen.

Es giebt in diesem Werke Unrichtigkeiten, Jrrchümer, gewagte,entstellte Angaben. Man sieht leicht, daß viele Artikel erst später-hin, nach unvollständigen, mit Zeichen, deren Bedeutung nicht wie-der gefunden wurde, überfüllten Notizen, geschrieben worden sind.Der Verfasser gesteht dies selbst mit einer löblichen Offenherzigkeit,was ihn gegen jeden Tadel schützt, von der andern Seite aber auch dieAbsicht, die erwünschte Genauigkeit herzustellcn, wohl hinreichend er-klärt und rechtfertigt. Uebrigenü verdient derselbe, wie wir be-reits erwähnten, schon Entschuldigung in Rücksicht des durch Zwangerzeugten Zwischenraumes, von der Zeit an, wo er seine Notizenhinwarf, bis zu der, wo er sic ordnen und an einander reihen konn-

führten Ambassade nach Persien, ist noch eine Vorarbeit hierzuvorhanden, worüber wir merkwürdige »nd wenig bekannte nähereUmstände miltheiien werden.