te; und da dieser Zwischenraum mit Verfolgungen, mit Sorgen fürseine Sicherheit, mit Krankheiten, mir langwierigen, kummervollen,kostspieligen -Ortsvetänderungen ungefüllt war, so erhielt seine Ent-schuldigung um so größeres Gewicht.
Nach dieser Vorerinnerung können unsre Bemerkungen für denAutor nicht mehr beleidigend seyn. Er hat flüchtige Gespräche nurunvollkommen behalten, hat dieselben nun eben so unvollkommenund mit dem Bedauern, daß er es nicht besser machen konnte, nie-dergeschriebeo, hat dieses Bedauern auch oft genug selbst geäußert.Wir helfen diesen Mängeln in Hinsicht aller der Thatsachen ab, diewir zu berichtigen im Stande sind, und glauben dadurch in die Ab-sichten des Herrn von Las Cafes einzugehen. Sein Zweck war, eintreues Gemälde Napoleons zu entwerfen. Das ist auch der unsrigeund wir gehen bei unserin Bestreben mit derjenigen Unparteilichkeitzu Werke, deren vor allen andern solche Personen fähig sind, diegleich uns von Napoleon weder ein Unrecht erfahren, noch IrgendWohlkhaten empfangen haben.
Wir schließen mit einer wichtigen Bemerkung, die wir, da sieeinmal für immer hier stehen soll, nicht zu vergessen bitten. Umdas Betragen Napoleons zu ermessen, um zu bcurtheilen, ob das,was er in gewissen kritischen Verhältnissen seines Lebens lhac, auchdasjenige war, was er thun sollte, muß man nothwendigerWeise immer von der Stellung ausgchen. In welche er sich gesetzthatte, und diese Stellung — welche doch auch etwas sakrischeswar — stets in Anschlag bringen. DaS ist eine strenge Bedingung.So betrachten wir Napoleon mit dem Titel und der Macht des Kai-sers, zwei Dinge, die nicht bestritten werden körnen; denn wer ver-mag wohl zu läugnen, daß er diesen Titel geführt und die kaiser-liche Macht ausgeübc habe. Wir gehen von der Thatsache aus undlassen die Frage, welches Recht er dazu gehabt habe, unentschieden.