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3 (1844)
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Der Vollendete steht glänzend, ein Pfeiler, einstIn dem Tempel, wo der Sohn ewig belohnt!

Wehmuthsvoll, mit jenem Gefühl, das unter den MenschenThräne wird, kam mitten aus einem Chore die Stimme:

O, vernähme den Ruf Laodicea noch!

Cr ruft ihr vom Tod auf, wehklaget sanft.

Wie blind, ach, und wie elend täuschet sie sich!

Du des Herren sonst, auf, eile dem Rufenden zu!

Der Gezüchtigte geht auch zu dem AbendmahlDes Sohns ein. Wer fest steht, anshält und siegt,

Belohnt wird und gekrönt, Der steiget empor

Zu des Throns Höh', Gvttmensch, wo in Lichte du wohnst!

Da des Triumphs Heerschaar stets weiter hinauf zu desHimmels

Strahlenkreise stieg, begannen Chöre der SeherUnd Erzengel zu singen dem Auferwecker und Richter.

Also sangen sic gegen einander. Die Harfen der SeherTönten feirlichen Ernst und flössen von großen GedankenFeuriger über. Itzt strömte der Psalm in der Saite Be-

geistrung:

Wo erhöht er in dem Lichtrcich, im Glanz thront, dortStieg er herab, und den Gerichtsruf donnerte sein Heer.

Und die Grabnacht gab, die sie wegnahm, her,

Da des Gerichts Ruf tönt', und das Gebirg cinsank.