Druckschrift 
3 (1844)
Entstehung
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Achtzehnter Vesnng.

Adam sank zu dm Füßen des Mittlers nieder und fleht' ihm:Hab' ich Gnade vor dir gefunden/ so laß, o Messias,

Einige Blicke mich thun in die Folgen deiner Erlösung.

Adam, im Weltgericht vollend' ich cs Alles. EntferneDich in jene Schatten der Cedern. Du sollst von der TageLetztem dort der milderen Schimmer einige sehen.

Adam ging in dieCederschatten, und Schlummer, wie chmalsIn dem ruhigen Schoße des Paradieses, befiel ihn,

Und er sah ein Gesicht. Er kam, von Erstaunen belastet,Langsames Schrittes zurück zu den Cherubim und den Er-

standnen.

Sie umschwebten den Vater der Menschen, sanftes Verlangens,Von dem milderen Schimmer des letzten Tages zu hören.Adam setzte sich nieder auf einer der Höhn, und sie setztenSich an des Hügels Fuß vor Christus Begnadigten nieder.Einst am Tage des Herrn, als auf der kommenden Dämm-rung

Flügel vor mir die einsamen freudigen Stunden vorbeiflohn.

Und ich forschete, kam die heilige Sionitin

Gegen mich her. So war mir noch nie die Prophetin erschienen,